Einen sportlichen Auftritt im Münchener Olympiastadion konnte Rot-Weiß Oberhausens Abwehrspieler Daniel Embers in seiner Karriere schon verzeichnen.

Im Januar 2003 musste sich "Embi" im vierten seiner insgesamt neun Bundesligaspiele im Trikot von Borussia Mönchengladbach dem FC Bayern 0:3 geschlagen geben. Am letzten Sonntag drehte er mit RWO den Spieß in der Isar-Metropole um und siegte beim TSV 1860 München 1:0. Dabei lieferte Daniel Embers eine ganz starke Vorstellung ab.

Frage: Daniel Embers, Hand aufs Herz: Hatten Sie damit gerechnet, dass Sie neun Punkte aus den vier Spielen gegen Kaiserslautern, Nürnberg, Rostock und München holen würden?

Daniel Embers: Gerechnet habe ich damit nicht, aber natürlich hatte ich es gehofft. Schließlich wollen wir so viele Punkte sammeln, wie es nur geht. Aber man hat schon in der letzten Saison gesehen, dass wir gegen die namhaften Gegner etliche Punkte geholt haben. Offenbar liegen uns die großen Namen.

Frage: Nicht nur mit RWO ging es in den letzten Wochen bergauf, sondern auch mit Ihrer persönlichen Leistungskurve. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?

Embers: Beide Kurven haben sich positiv verändert. Es war in den ersten Wochen für jeden von uns schwer, in der neuen Liga Fuß zu fassen, obwohl wir nur wenige neue Spieler, die auch schnell und gut integriert worden sind, hinzubekommen hatten. Aber jetzt haben wir uns akklimatisiert und spielen das, was wir können.

Frage: Hatten Sie jemals Zweifel, dass diese Entwicklung eintreten würde?

Embers: Nein, aber wir haben überlegt, welche Gründe es dafür gab. Dass es für uns eine schwere Saison werden würde, war uns allen vorher bewusst. Aber ich war auch von Anfang an davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden.