Benjamin Auer will mit Alemannia Aachen einen neuen Anlauf in Richtung Bundesliga machen. Der Stürmer sieht bei sich und seiner neuen Mannschaft noch genug Potenzial.

Frage: Was war denn ausschlaggebend für Ihren Wechsel nach Aachen? Schließlich sind Sie sozusagen von der ersten in die zweite Bundesliga "abgestiegen".

Benjamin Auer: Zum einen sicherlich die positiven Gespräche mit Jürgen Seeberger, der mich überzeugt hat, hier nach Aachen zu kommen und natürlich das Wissen, was für tolle Fans es hier in Aachen gibt. Es macht riesigen Spaß, hier zu kicken. Bisher war ich leider immer nur Gegner, deshalb freue ich mich jetzt die Fans auch mal im eigenen Rücken zu haben.

Frage: Sie haben in Ihrer Karriere schon viele Stationen durchlaufen - haben Sie nicht das Gefühl, auch mal bei einem Verein sesshaft werden zu wollen?

Auer: Das ist natürlich ein Wunsch. Aber im Profifußball weiß man eben nie, wo es lang geht, weil sich von heue auf morgen vieles drehen kann. Ich denke, das gehört einfach dazu und hoffe, dass ich dann nach meiner Karriere in meiner Heimat richtig sesshaft werde. Und was in den nächsten Jahren so passiert, kann man natürlich nie so genau sagen.

Frage: Was wäre Benny Auer heute, wenn er nicht Fußballprofi geworden wäre?

Auer: Die Frage habe ich mir auch schon häufiger gestellt. Sicherlich gehört Fußball zu meinem Leben dazu, aber ich denke, ich wäre auch so meinen Weg gegangen. Vielleicht hätte ich Sport studiert oder etwas in Richtung Sport gemacht und hätte dort meinen Weg gefunden. Ich habe das Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Ich denke, es können nicht viele von sich behaupten, dass sie das, was ihnen Spaß macht, jeden Tag machen können.