Einstand nach Maß für Wolfgang Wolf auf der Trainerbank von Kickers Offenbach: Im ersten Spiel unter der Regie des 52-Jährigen kam der Traditionsclub zu einem 3:0 (2:0) gegen Wacker Burghausen und beendete damit seine Negativserie von zuletzt sieben Spielen ohne Sieg in der 3. Liga.

Der OFC liegt damit als Vierter nur noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz drei, da der 1. FC Heidenheim (38) im Verfolgerduell gegen Erzgebirge Aue (35) nicht über ein 0:0 hinauskam. Den 2. Platz festigte der FC Ingolstadt (40) durch ein 1:0 (0:0) gegen Holstein Kiel. Spitzenreiter VfL Osnabrück (43) kann am Sonntag in der Partie bei Carl Zeiss Jena aber den alten Sechs-Punkte-Vorsprung wieder herstellen.

Im Ost-Derby kam Dynamo Dresden gegen Rot-Weiß Erfurt zu einem glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg und verschaffte sich mit nun 29 Punkten ein wenig Luft im Abstiegskampf.

Vater-Sohn-Duell am Bieberer Berg

Vor 6000 Zuschauern auf dem Bieberer Berg machten Marko Kopilas (7.), Mirnes Mesic (18.) und David Ulm (89.) mit ihren Treffern den Offenbacher Sieg perfekt. Für Wolf, der den glücklosen Steffen Menze als Trainer abgelöst hatte, war es dabei in zweierlei Hinsicht ein besonderes Spiel. Der frühere Lauterer Bundesliga-Trainer traf zugleich auf seinen 21-jährigen Sohn Patrick Wolf, der in der Hintermannschaft von Burghausen spielte.

In Ingolstadt erzielte der frühere Berliner Bundesligaprofi Andreas Neuendorf den Siegtreffer (63.) und lässt damit die Bayern weiter von der Rückkehr in die zweite Liga träumen.

Später Siegtreffer und schwere Verletzung

Beim Derby in Dresden war in erster Linie die Kulisse von 17.000 Zuschauern zweitligareif. Dementsprechend hitzig ging es auf und neben dem Platz. Torchancen blieben Mangelware, der Siegtreffer von Tore Gundersen fiel erst in der 89. Minute.

Dresden muss allerdings die nächsten Monate auf David Solga verzichten. Der Mittelfeldspieler erlitt bei einem Zweikampf gegen den Erfurter Martin Hauswald einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch.