Zusammenfassung

  • Kaiserslautern holt drei wichtige Punkte im Abstiegskampf

  • Vucur und Spalvis drehen 0:1-Rückstand in der Schlussphase

  • Dynamo Dresden bleibt nach Heimniederlage auf dem 16. Rang hängen

Dresden - Traditionsklub 1. FC Kaiserslautern hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ein Lebenszeichen von sich gegeben und seinen zweiten Saisonsieg erkämpft. Der Tabellenletzte kam durch zwei späte Tore zu einem 2:1 (0:1)-Erfolg bei Dynamo Dresden und verkürzte den Abstand auf den Relegationsplatz auf nunmehr vier Punkte. Die Dresdner warten damit seit sechs Spielen auf einen Sieg und rutschten als 16. immer weiter ab.

Vor 27.224 Zuschauern brachte Lucas Röser die Gastgeber in der 15. Minute in Führung. In der 85. Minute glich Stipe Vucur für die Pfälzer aus, ehe drei Minuten später Lukas Spalvis sogar den Siegtreffer für den FCK erzielte, der nach einer achtwöchigen Verletzungspause erstmals wieder auf seinen Kapitän Daniel Halfar zurückgreifen konnte.

"Es ist sehr ärgerlich, wie wir zur Zeit die Gegentore bekommen." Dresdens Keeper Schwäbe

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"Ich habe der Mannschaft den Abend ziemlich versaut. Mit meinen beiden Fehlern habe ich ihr den Sieg geklaut", sagte Dresden-Kapitän Marco Hartmann selbstkritisch, "es tut mir leid, denn wir haben ordentlich gespielt."

© imago / Dennis Hetzschold

Nach kurzem Straucheln in der Anfangsphase fing sich Dynamo mit dem Tor und dominierte die erste Hälfte. Der viermalige Meister Lautern blieb offensiv hingegen zunächst harmlos. Lediglich eine Großchance hatten die Pfälzer kurz vor der Halbzeit (44.). Brandon Borrello schob den Ball quer vors Tor, doch keiner seiner Mitspieler war mitgegangen.

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"Das 2:1 war etwas glücklich, weil abgefälscht. So ist Fußball manchmal." Jeff Strasser (Trainer Kaiserslautern)

Lauterns Trainer Jeff Strasser verstärkte nach dem Wechsel den Angriff und brachte Manfred Kwadwo für Verteidiger Benjamin Kessel. Lautern erarbeitete sich daraufhin mehr Ballbesitz und wurde in der Schlussphase für seine Bemühungen belohnt.

sid

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In der ersten Hälfte kommt von den Gästen in der Offensive nicht viel
In der ersten Hälfte kommt von den Gästen in der Offensive nicht viel
Die Dresdener bejubeln die 1:0-Führung durch Röser
Die Dresdener bejubeln die 1:0-Führung durch Röser © gettyimages / Thomas Eisenhuth