Köln - Eintracht Braunschweig kann am Sonntag mit einem Sieg gegen Arminia Bielefeld im Kampf um die Tabellenspitze vorlegen. Im Duell der Tabellennachbarn aus Sandhausen und Würzburg geht es um den Anschluss an die Spitzengruppe und der FC St. Pauli muss dringen bei Greuther Fürth punkten.

Eintracht Braunschweig - DSC Arminia Bielefeld

Eintracht Braunschweig kann sich mit einem Sieg gegen Arminia Bielefeld die Tabellenführung zurückerobern, zumindest bis am Montag der VfB Stuttgart spielt. "Wir haben uns die drei Punkte im letzten Heimspiel der Hinrunde fest vorgenommen", sagte Trainer Torsten Lieberknecht und fügte hinzu: "Da kommt sicherlich kein Kanonenfutter zu uns. Vielmehr haben die Bielefelder in den vergangenen drei Spielen einen Aufwärtstrend gezeigt."

Bei der Arminia wechselten sich Sieg und Niederlage zuletzt regelmäßig ab, die Mannschaft von Jürgen Kramny steht auf Platz 15 und möchte sich Luft nach unten verschaffen. "Sie haben pfeilschnelle Spieler auf den Außenbahnen, da wird uns sicher alles abverlangt", so Kramny über den Gegner.

Alle Infos zu #EBSDSC im Matchcenter

SpVgg Greuther Fürth - FC St. Pauli

Für Schlusslicht FC St. Pauli zählen nur noch Siege. Sieben Zähler sind es inzwischen schon auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Die Kiezkicker können dabei nicht auf Robin Himmelmann setzen. Die etatmäßige Nummer 1 fällt mit einem Muskelfaserriss aus und wird von Philipp Heerwagen vertreten. Vom Gegner SpVgg Greuther Fürth erwartet Trainer Ewald Lienen "frühes Gegenpressing und Kompaktheit".

Das Kleeblatt hat derweil ordentlich Selbstvertrauen getankt, gewann zuletzt zweimal in Folge. Der "Trainer-Effekt" nach dem Wechsel von Stefan Ruthenbeck zu Janos Radoki ist in Franken deutlich zu spüren. In der vergangenen Spielzeit gab es für Fürth gegen die Hamburger jedoch zwei Niederlagen.

>>>Alle Infos zu #SGFSTP im Matchcenter

© imago / Zink

SV Sandhausen - FC Würzburger Kickers

Beim Duell der Tabellennachbarn empfängt der Neunte den Achten. Sowohl der SV Sandhausen als auch die Würzburger Kickers zählen sicher zu den Überraschungs-Teams der Saison und können den Anschluss in die Spitzengruppe schaffen. "Das ganze Team: Mannschaft, Trainer, Betreuer sind gierig, gallig darauf das Spiel zu gewinnen. Dafür gehen wir an unsere Grenzen und darüber hinaus", sagte SVS-Trainer Kenan Kocak.

"Es wird eine schwierige Aufgabe" warnte Würzburgs Coach Bernd Hollerbach vor dem Spiel. Die Franken blieben zuletzt viermal in Folge ungeschlagen und wollen die Serie gerne ausbauen. Dabei treffen beide Clubs erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in einem Pflichtspiel aufeinander.

>>>Zum Matchcenter #SVSFWK

>>>Alle Spiele gibt es am Sonntag ab 13:15 Uhr im Liveticker!