Köln - Nach zwei sieglosen Spielen in Folge will Spitzenreiter Braunschweig wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Nürnberg kann bis auf Platz vier vorrücken, und in Bielefeld feiert Jürgen Kramny sein Debüt als Coach. Die Auftaktpartien des 13. Spieltags der 2. Bundesliga haben es in sich. bundesliga.de verrät, worauf es am Freitagabend ankommt.

Ein wenig ins Stocken geraten ist die Erfolgsserie von Eintracht Braunschweig zuletzt. Aus den jüngsten beiden Spielen gab es nur einen Punkt, der Vorsprung des Spitzenreiters auf Platz drei ist von sechs auf vier Punkte zusammengeschmolzen. Nun geht es zum heimstarken VfL Bochum, der daheim noch ungeschlagen ist und schon zwölf Punkte geholt hat. Allerdings spricht die Tendenz klar für die Niedersachsen. Vergangene Saison gewann die Eintracht beide Spiele gegen die Westfalen. Die Fans dürfen sich zudem auf reichlich Tore freuen, immerhin trifft die beste Offensive (Braunschweig: 23 Tore) auf die zweitschlechteste Hintermannschaft (Bochum: 23 Gegentore).

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Neue Hoffnung durch Kramny

Das erste Drittel der Saison ist für Arminia Bielefeld alles andere als erfreulich verlaufen. Nur ein Sieg, erst acht Punkte und Platz 17 stehen für den Vorjahres-Aufsteiger zu buche. In den jüngsten vier Spielen gab es drei Niederlagen. Nun soll Jürgen Kramny das Blatt wieder zum Guten wenden. Der Ex-Profi feiert gegen den 1. FC Heidenheim sein Trainer-Debüt auf der Alm. Bei den Gästen läuft es hingegen bisher hervorragend. Durch den Sieg in der Vorwoche gegen den KSC ist der FCH wieder auf Platz drei vorgerutscht und würde mit einem erneuten Dreier sogar Platz zwei erobern. Die Bilanz spricht klar für Heidenheim. Von sechs Pflichtspielen gegen Bochum gewann der FCH vier.

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Erstes Frankenderby seit 1978

Erstmals seit 1978 treffen der 1. FC Nürnberg und der FC Würzburger Kickers wieder zu einem Frankenderby zusammen. Dabei steht aktuell der kleine Nachbar aus Würzburg vor dem neunfachen Deutschen Meister in der Tabelle. Nach zwei Niederlagen konnten die Kickers zuletzt wieder einen Dreier feiern und sich in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen platzieren. Ein Sieg gegen den Club könnte sogar Platz drei bedeuten. Doch das dürfte schwer werden, Nürnberg ist in blendender Verfassung. Seit sechs Spielen hat der FCN nicht mehr verloren, in diesen sechs Partien 16 von 18 möglichen Punkten einfahren - und sich damit vom Tabellenende bis auf Platz neun vorgeschoben.

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