Köln - Der Auftakt des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hat bereits Einiges zu bieten: Der 1. FC Union Berlin gegen den TSV 1860 München und Eintracht Braunschweig beim SV Sandhausen kämpfen im Fernduell um Platz drei, in Franken kommt es zum Derby zwischen dem FC Würzburger Kickers und der SpVgg Greuther Fürth.

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1. FC Union Berlin - TSV 1860 München

Eiserne und Löwen sind in Form: Sowohl Berlin als auch München haben drei ihrer letzten vier Spiele gewonnen. Union besiegte zuletzt in Folge Bielefeld und Karlsruhe, 1860 fuhr im gleichen Zeitraum zwei Erfolge gegen ebenfalls Karlsruhe und Nürnberg ein. Die jüngere Geschichte des Vergleichs spricht dabei für die Hauptstädter: Die Köpenicker sind gegen die Süddeutschen von der Grünwalder Straße seit vier Duellen ungeschlagen. Vorher gewannen sie allerdings von elf Partien nicht eine.

Für Union geht's um ganz wichtige Punkte. Denn die Mannschaft von Trainer Jens Keller eroberte am letzten Spieltag Platz drei. Der Relegationsrang soll jetzt verteidigt werden. 1860 ist mit 25 Punkten 14., hat sieben Zähler Vorsprung auf die Plätze 15 bis 18.

Für Berlins Coach heißt es Wiedersehen mit dem Ex-Arbeitgeber: Keller lief zwischen 1992 und 1995 für die Münchner Löwen auf, feierte 1994 mit dem TSV den Aufstieg in die Bundesliga. Einer seiner Schützlinge, Sebastian Polter, trifft immer gerne auf und gegen die Löwen: In zwei Einsätzen in der 2. Bundesliga gelangen ihm drei Tore.

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SV Sandhausen - Eintracht Braunschweig

Braunschweig hatte in dieser Saison lange die Tabellenführung inne, hat mittlerweile aber seit fünf Spielen nicht mehr gesiegt. Die Niedersachsen sind nun Vierter und damit Union-Konkurrent Nummer eins. Passend, dass es jetzt nach Sandhausen geht: Gegen den SVS holte die Eintracht in sieben Aufeinandertreffen sechs Erfolge und ein Remis. "Die Jungs wollen unbedingt", sagt auch Übungsleiter Torsten Lieberknecht. Für seinen Torjäger Domi Kumbela ist der Kontrahent ein Lieblingsgegner: In drei Partien im Unterhaus gelangen ihm vier Treffer.

Sandhausen hingegen kann zwar nicht auf die jüngere Vergangenheit, dafür aber auf die eigene Heim- und Abwehrstärke bauen. Die Mannen von Coach Kenan Kocak unterlagen in nur einem der letzten acht Vergleiche vor heimischer Kulisse. Nur zwei Clubs blieben häufiger ohne Gegentor als die Baden-Württemberger. Für den Tabellensiebten ist ein Sprung auf Rang fünf und damit im Tableau die direkte Nachbarschaft zu Braunschweig drin.

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FC Würzburger Kickers - SpVgg Greuther Fürth

Wenn Würzburg und Fürth aufeinandertreffen, ist es nicht nur ein Duell regionaler Nachbarn: Der Tabellenneunte empfängt den punktgleichen Tabellenzehnten. Die Kickers haben dabei gute Erinnerungen an die Hinrunde. Beim Kleeblatt haben sie mit 3:0 gewonnen - nie hat das Team von Fußballlehrer Bernd Hollerbach in der 2. Bundesliga auswärts höher gesiegt. "Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Bei der SpVgg ist ein anderer Zug frin als noch in der Hinrunde", warnt der Trainer aber.

Und damit hat er Recht: Die Mannschaft von seinem Pendant Janos Radoki hat nur eine ihrer letzten fünf Partien verloren. Unter anderem gelang ein beeindruckender 4:1-Sieg gegen Aufstiegsaspirant Hannover.

Insgesamt stehen zwischen den Kontrahenten drei Spiele in der 2. Bundesliga zu Buche. Einmal gingen die Kickers als Sieger vom Platz, zweimal das Kleeblatt.

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