Es hat nicht gereicht für den F.C. Hansa Rostock: Durch die 1:3-Niederlage am letzten Spieltag bei Fortuna Düsseldorf haben die Rostocker den direkten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga verpasst und müssen sich in den Relegationsspielen mit dem Dritten der 3. Liga, dem FC Ingolstadt, messen.

Das, und die schlimmen Begleitumstände der Niederlage in Düsseldorf, setzen Hansa vor dem Hinspiel am Freitag in Ingolstadt unter Druck. Dort müssen die Rostocker ohne eigene Fans auskommen.

bundesliga.de hat in die Staistik-Datenbanken geschaut und nennt fünf Gründe, weshalb der F.C. Hansa trotzdem den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen wird:

1. Die Beständigkeit: Hansa ist der einzige Verein aus der ehemaligen DDR, der sich seit der Wende immer in der Bundesliga oder 2. Bundesliga hielt.

2. Die angriffslustige Verteidigung: Die Abwehrspieler der Mecklenburger trafen 12 Mal ins Schwarze - keine Defensive der 2. Bundesliga präsentierte sich torhungriger. Tim Sebastian (vier Treffer) und Kai Bülow (drei Tore) bewiesen sich von Hansas Verteidigern am treffsichersten.

3. Gutes Passspiel: Die Hanseaten sind ein relativ passsicheres Team in der gegnerischen Hälfte: 64.7 Prozent der Zuspiele erreichten den Mitspieler (Platz 5 in der 2. Bundesliga).

4. Wichtige Schaltzentrale: Kevin Schöneberg hatte in dieser Saison die meisten Ballkontakte bei Hansa (2610). Dies sind die viertmeisten aller Spieler der 2. Bundesliga.

5. Die Ansetzung Freitag/Montag: Die Mecklenburger gewannen ihre letzten beiden Freitagsspiele gegen die Spitzenteams Kaiserslautern (1:0) und Duisburg (3:1). In den letzten beiden Montagsspielen gab es zumindest Punkteteilungen zu feiern (1:1 gegen Bielefeld, 0:0 in Cottbus).