München - Der Saisonstart in der 2. Bundesliga ist nur noch zehn Tage entfernt, und die Teams stecken mitten in der Vorbereitung. Auch am Dienstag nutzen drei Zweitligisten Testspiele, um ihre Form zu überprüfen. bundesliga.de hat die Partien im Überblick.

Energie Cottbus - FK Teplice 1:0

Der FC Energie Cottbus gewann sein vorletztes Testspiel vor dem Saisonauftakt verdient mit 1:0 gegen den tschechischen Erstligisten FK Teplice. Fast eine Stunde lang dominierte die Mannschaft von Pele Wollitz die Partie vor 2.550 Fans im Stadion der Freundschaft. Dabei erspielte sich der FCE vor allem in den ersten zwanzig Minuten einige gute Torchancen. Zumeist daran beteiligt waren Rok Kronaveter, Mustafa Kucukovic und Jules Reimerink.

Bis zum "goldenen" Tor sollten die Anhänger allerdings 49 Minuten warten müssen. Energie bekam nach einem Foulspiel am agilen Leonardo Bittencourt einen Freistoß zugesprochen. Gut 30 Meter vor dem Gehäuse legte sich Marc-André Kruska die Kugel zurecht, schoss aber nicht etwa selbst, sondern passte an die Strafraumgrenze auf Rok Kronaveter. Aus dieser Distanz hatte der Slowene wenig Mühe den tschechischen Schlussmann zu überwinden.

Nachdem die Wechselspiele auf beiden Seiten begannen, verflachte die Partie zusehends. Mitte der zweiten Halbzeit präsentierten sich insbesondere die jungen Wilden aus Teplice. Richtig gefährlich wurde es allerdings lediglich nach einem Abspielfehler von René Renno, den der Schlussmann des FC Energie selbst ausbügelte. In der Schlussphase der Partie hatte Velimir Jovanovic noch zweimal die Möglichkeit die Energie-Führung auszubauen, verfehlte jedoch jeweils das Gästegehäuse.

Cottbus: Renno - Straith (62. Ziebig), Hünemeier, Brzenska, Bittroff - Reimerink (62. Müller), Kruska (77. Steffen), Bittencourt (62. Sörensen), Adlung (77. Fandrich) - Kronaveter (84. Kurth) - Kucukovic (24. Jovanovic/84. Adi)


MSV Duisburg – Honvest Budapest 3:0

Souveräner Sieg der "Zebras" im Trainingslager in Windischgarsten: In der 1. und 41. Minute traf der MSV Duisburg jeweils nach zwei Standards. Die Tore ähnelten sich fast bis ins kleinste Detail. Jürgen Gjasula trat die beiden Freistöße von Höhe der Mittellinie in den 16-Meter-Raum. Markus Bollmann (1.) und Andre Hoffmann (42.), der kurz zuvor für den angeschlagenen Billy Pliatsikas eingewechselt wurde, verwerteten die langen Bälle per Kopf.

Eine gute Viertelstunde vor Schluss sorgte Daniel Brosinski mit einer feinen Einzelaktion für den 3:0-Endstand. Nachdem er zwei Gegenspieler aussteigen ließ, platzierte er den Ball flach ins lange Eck (74.). Die rund 20 mitgereisten MSV-Fans hatten an diesem Tag sehr viel Spaß mit den "Zebras", die lediglich versäumten, noch mehr Tore beizusteuern. Auch Trainer Milan Sasic honorierte die gute Leistung: "Das war eine sehr gute Leistung, taktisch hervorragend und konstant über 90 Minuten. Wir haben keine einzige Torchance zugelassen, ich bin sehr zufrieden."

Duisburg: Fromlowitz (46. Müller) - Bollmann, Soares, Bajic (46. Reiche), Karimow (62. Kern) - Pamic, Gjasula (56. Sukalo), Pliatsikas (32. Hoffmann), Wolze (46. Shao) - Jula (66. Exslager), Kastrati (54. Brosinski)


SC Paderborn - VfL Osnabrück 2:1

Der SC Paderborn bleibt in der Vorbereitung weiter ungeschlagen. Die Ostwestfalen setzten sich in Bad Oeynhausen gegen den Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück mit 2:1 durch. Trainer Roger Schmidt war zufrieden: "Es hat sich kein Spieler verletzt und wir haben gewonnen",

Vor 1.000 Zuschauern in Bad Oyenhausen zeigten beide Teams eine ansprechende Leistung. Osnabrück konnte die Partie über weite Strecken ausgeglichen gestalten, geriet aber in der 17. Minute durch einen Treffer von Neuzugang Matthew Taylor in Rückstand.

VfL-Neuzugang Michael Gardawski egalisierte die Führung der Paderborner. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine Partie ohne große Höhepunkte, in der sich beide Seiten trotzdem noch einige Torchancen herausarbeiteten. Den Siegtreffer für den SC erzielte Kapitän Markus Krösche durch einen von Björn Bussmann verursachten Foulelfmeter.

Paderborn:
1. Halbzeit: Kruse - Schmik, Strohdiek, Gonther, Bertels - Palionis – Meha, Guié-Mien, Brückner - Taylor, Proschwitz
2. Halbzeit: Kruse - Wemmer, Mohr, Palionis, Wissing - Krösche - Mosquera, Schmik, Brückner - Kara, Kocatepe