Der FC Augsburg und Defensivspieler Stefan Buck gehen ab sofort getrennte Wege.

Am Freitag lösten die Augsburger den Vertrag mit dem 29-Jährigen auf. Buck, der in der letzten Saison vom Karlsruher SC zum FCA gewechselt war, wird sich mit sofortiger Wirkung dem TSV 1860 München anschließen.

"Wollen ihm keine Steine in den Weg legen"

"Stefan ist ein in der Defensive flexibel einsetzbarer Spieler, kopfballstark, torgefährlich bei Standards und ist aufgrund seiner Erfahrung ein Führungsspieler für unsere junge Mannschaft", charakterisiert "Löwen"-Coach Maurer die Neuverpflichtung. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

"Wir haben dem Wunsch von Stefan Buck entsprochen, weil er persönlich bei 1860 München eine größere sportliche Perspektive sieht. Da sich Stefan immer vorbildlich verhalten hat, wollen wir ihm nun keine Steine in den Weg legen", sagte FCA-Trainer Jos Luhukay.

Buck bestritt in der vergangenen Saison 24 Meisterschaftsspielen für den FCA, nun setzt er seinen Weg in München fort. "Ich freue mich, bei so einem Traditionsverein spielen zu können. Das ist eine große Ehre für mich", sagte Buck bei seiner Vertragsunterschrift in München. Dem FC Augsburg sei er dankbar, "dass er meinem Wunsch entsprochen hat, zu 1860 zu gehen".

Rückkehr nach München

Der in Bad Saulgau geborene Linksfuß spielte bereits drei Jahre in München, zunächst für die Bayern Amateure (2004/05), anschließend zwei Jahre für die SpVgg Unterhaching in der 2. Bundesliga.

Anschließend wechselte er zum gerade in die Bundesliga aufgestiegenen Karlsruher SC, wo er 19 Mal (2 Tore) in der höchsten deutschen Spielklasse auflief. Nach dem Abstieg der Badener kam er in der Saison 2010/11 zum FC Augsburg, scheiterte mit den Schwaben erst in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg am Bundesliga-Aufstieg