Berlin - Beim 1. FC Union Berlin geht in diesem Frühjahr eine Ära zu Ende. Karim Benyamina, der erfolgreichste Torjäger der Vereinsgeschichte, wird in der kommenden Saison nicht mehr für die "Eisernen" auf Torejagd gehen.

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn Karim Benyamina hat für Union viel geleistet. Betrachtet man allerdings den Verlauf der letzten Monate, dann ist es nach sechs erfolgreichen Jahren wohl an der Zeit, neue Impulse für eine Weiterentwicklung der Mannschaft zu setzen", so Teammanager Christian Beeck zur Entscheidung der sportlichen Leitung.

"Es waren sechs unglaubliche Jahre für den Verein und mich. Ich bin glücklich und stolz, dass ich das miterleben durfte und hätte mir gut vorstellen können, meine Karriere hier fortzusetzen. Natürlich schmerzt dieser Abschied, aber er bietet sicher auch Chancen für alle Seiten", kommentierte Karim Benyamina den bevorstehenden Abgang bei Union.

Rekordtorschütze bei Union Berlin

Die herausragende Leistung des Stürmers, der als Rekordtorschütze in die Vereinsgeschichte eingeht, würdigte Union-Präsident Dirk Zingler: "Karim Benyamina hat sich einen ganz besonderen Status beim 1. FC Union Berlin erarbeitet. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es sobald keinen Spieler mehr geben wird, der so viele Tore für unsere erste Mannschaft schießt. Unabhängig von der Entscheidung, sportlich in der nächsten Saison nicht mehr mit ihm zu planen, genießt er höchste Wertschätzung im Verein und ist jederzeit ein gern gesehener Gast. Als ganz persönliches Dankeschön werden wir die Nummer 22 nicht mehr vergeben, solange Karims Torausbeute unerreicht bleibt."

Karim Benyamina erzielte bislang in 207 Pflichtspielen für den 1. FC Union Berlin 85 Tore.