Nach einer knappen Woche Weihnachtsurlaub hat Alemannia Aachen am Sonntagmorgen als erster der 36 Bundesliga-Clubs das Training wieder aufgenommen. Coach Michael Krüger begrüßte den kompletten Kader am Tivoli. "Alle waren pünktlich, auch beim Gewicht gab es keine Probleme", erklärte der Cheftrainer.

In den kommenden vier Tagen stehen täglich zwei Einheiten auf dem Programm. "Durch die Verkürzung der Winterpause standen alle Vereine vor der Entscheidung, wie man die Vorbereitung anlegt. Wir wollten der Mannschaft nicht allzu lange am Stück freigeben, damit nicht zu viel Substanz verloren geht", erläutert Krüger.

Kondition bolzen bis Silvester

So erhielt jeder Spieler über Weihnachten einen individuellen Trainingsplan, wie das auch in den freien Tagen über Silvester der Fall sein wird. "Seit Anfang der Saison sind wir sehr gut ausgerüstet, unser Athletik-Coach Matthias Schiffers hat anhand der Pulsuhren alle Daten der Spieler im Blick, kann jeden Lauf exakt analysieren", sagt Krüger. Alle wissenschaftlichen Daten belegen, dass der Kader topfit ist. "Das zeigen auch die Eindrücke in den Spielen, wo wir am Ende eigentlich immer noch zulegen können", ist Krüger zufrieden.

Trotzdem wird bis zum Jahreswechsel intensiv im konditionellen Bereich gearbeitet. Schließlich bietet die kompakte Rückrunde nicht mehr allzu viel Gelegenheit zum Nachbessern. Nach der kurzen Silvester-Pause geht es dann auf dem taktischen Sektor weiter.

"Auswärts haben wir ordentlich gepunktet, mit der Ausbeute aus den Heimspielen können wir nicht zufrieden sein", stellt der Cheftrainer klar. Angesichts von neun Heimspielen in der Rückrunde soll an der Gestaltung des Offensivspiels gearbeitet werden. "Wir wollen uns spielerisch verbessern, aber auch taktisch eine höhere Flexibilität erreichen", erklärt der 55-Jährige. Zeit dazu ist bis zum 15. Januar. Dann steht das Heimspiel gegen den Karlsruher SC auf dem Spielplan.