Aachen - "Kevin erinnert mich ein wenig an Stefan Blank." Diesen Satz sagt Aachens Sportdirektor Erik Meijer über Kevin Maek, Neuzugang Nummer drei bei der Alemannia. Am Mittwoch (13. April) weilte der 22-jährige Defensivspieler von Werder Bremen zum Medizincheck in Aachen und unterschrieb anschließend einen Zweijahresvertrag am Tivoli. Er kommt ablösefrei.

"Einen solchen Typen haben wir bisher nicht. Kevin ist physisch unglaublich stark. In der Luft waren wir in dieser Saison häufig unterlegen, also haben wir gezielt nach einem kopfballstarken Spieler gesucht", sagt Meijer. "Bei all seiner Power ist Kevin ein guter Fußballspieler", weiß Coach Peter Hyballa.

Aufstieg mit Union

In Berlin geboren, machte Maek seinen Weg über den BFV Dynamo, FC Nordost Berlin und Tennis Borussia bis in die Jugend des VfL Wolfsburg. Danach trug er eine Saison lang das Trikot des 1. FC Union Berlin, mit dem der 1,92 Meter große und 87 Kilogramm schwere Rechtsfuß in die 2. Bundesliga aufstieg. Seit 2009 trägt er das Trikot des SV Werder Bremen.

"Kevin kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch zentral in der Viererkette spielen", erklärt Hyballa, der sich auch eine dritte Möglichkeit vorstellen kann: "Wenn wir zehn Minuten vor Schluss im Rückstand sind, würde ich ihn als Mittelstürmer bringen."

Maek freut sich auf die neue Aufgabe und hat sich bereits ein Bild vom neuen Arbeitgeber gemacht: "Tolles Stadion, super Fans. Gegen Bochum war ich selbst im Stadion, das hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich auf die Alemannia."