Zusammenfassung

  • St. Pauli befreit sich aus dem Tabellenkeller

  • Ingolstadts Kerschbaumer sieht nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot

  • Der Japaner Miyaichi erzielt per Kopf den späten Treffer

Ingolstadt - Der FC St. Pauli ist mit dem Sieg beim FC Ingolstadt ein Befreiungsschlag gelungen. Die Hamburger setzten sich beim Ex-Klub von Trainer Markus Kauczinski mit 1:0 (0:0) durch.

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Der FC Ingolstadt kassierte damit nach dem 0:6 in Bochum die nächste Niederlage, ist mit fünf Punkten 13. und verlor zudem Konstantin Kerschbaumer mit Gelb-Rot (77.). St. Pauli kletterte mit neun Punkten auf Platz sieben.      

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Der eingewechselte Ryo Miyaichi, der aufgrund von Verletzungen seit Mai 2017 kein Zweitligaspiel mehr bestritten hatte, erlöste die Paulianer in der 82. Minute. Nach einem hohen Ball vom ebenfalls eingewechselten Ersin Zehir enteilte der Japaner Gegenspieler Benedikt Gimber und köpfte den Ball vor dem herauseilenden Marco Knaller ins Tor.

„Man hat beiden Teams angemerkt, dass sie verunsichert sind." Stefan Leitl

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Die erste Halbzeit war geprägt von Ungenauigkeiten und kleinen Fouls. Beide Teams erspielten sich keine zwingenden Torchancen. Thomas Pledl hatte in der 59. Minute die beste Chance für die Ingolstädter, die ab der 77. Minute in Unterzahl spielen mussten, nachdem Kerschbaumer die vom Platz gestellt wurde, doch sein Kopfball nach Flanke von Paulo Otavio ging knapp über das Gehäuse von Gästekeeper Robin Himmelmann. Für die Kiezkicker war es der erste Sieg nach drei Niederlagen in Folge. 

SID

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Auffällig, nicht nur wegen seiner Frisur: Ingolstadts Stürmer Lezcano (l.) - hier im Zweikampf mit St. Paulis Schröck.
Auffällig, nicht nur wegen seiner Frisur: Ingolstadts Stürmer Lezcano (l.) - hier im Zweikampf mit St. Paulis Schröck. © imago / ActionPictures