Köln - Ausgerechnet gegen die seit sechs Spielen unbesiegten Karlsruher will der VfL Bochum zurück in die Erfolgsspur finden. Außerdem eröffnen Fürth (gegen Bielefeld) und der FSV Frankfurt (gegen Sandhausen) den 14. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Freitagspartien jetzt im Quick-Check und ab 18.30 Uhr hier im Live-Ticker.

Karlsruher SC - VfL Bochum 1848

Seit neun Pflichtspielen sind die Bochumer gegen den KSC ungeschlagen (drei Siege / sechs Unentschieden). Ein gefundenes Fressen dürfte der Tabellen-Elfte für den VfL derzeit aber nicht sein. Seit sechs Partien ist Karlsruhe unbesiegt - und seit drei Spielen steht die Null. Bochum hingegen fuhr in den letzten acht Spielen nur einen Sieg ein. Für das Team von Trainer Gertjan Verbeek also nicht leicht, ausgerechnet bei den vor Selbstvertrauen strotzenden Badenern endlich wieder einen Dreier einzufahren, um nicht den Anschluss an die Aufstiegsränge zu verlieren.

SpVgg Greuther Fürth - DSC Arminia Bielefeld

Wenn mit den Kleeblättern die zweitschlechteste Abwehr (23 Gegentreffer) der 2. Bundesliga nach dem MSV Duisburg (25) gegen die Remis-Könige aus Bielefeld antritt (bislang neun Unentschieden in 13 Spielen!), scheinen Tore programmiert. Zumal die Gäste aus Ostwestfalen zehn ihrer zwölf Treffer auf gegnerischem Terrain erzielten und die Hausherren in den vergangenen vier Partien elf Gegentreffer hinnehmen musste. Aufpassen muss die Arminia aber in den letzten 15 Minuten: Fürth gelangen in der Schlussviertelstunde schon sechs Tore - das bedeutet Ligatopwert mit Nürnberg und Freiburg.

FSV Frankfurt - SV Sandhausen

Die Frankfurter dürften mit breiter Brust in die Partie gehen, immerhin nahmen sie dem SC Paderborn am vergangenen Spieltag die ersten Liga-Punkte unter der Ägide von Trainer Stefan Effenberg ab. Doch mit Sandhausen wartet ein echtes Brett auf die Hessen. Hinter Liga-Primus RB Leipzig (15 Punkte) sind die Gäste das auswärtsstärkste Team (13). Zudem weisen die Sandhäuser furchterregende Offensiv-Werte auf: Sie verwerteten 65 Prozent ihrer Großchancen (Ligaspitze) und stellen nach dem SC Freiburg (29 Tore) mit 22 Treffern den zweitbesten Angriff der bisherigen Saison. Zum Vergleich: Der FSV gab in der laufenden Saison mit Abstand die wenigsten Torschüsse aller Zweitligisten ab (134).