Nürnberg - Eintracht Braunschweig wartet im neuen Jahr weiter auf den ersten Sieg und lässt im Aufstiegsrennen wertvolle Punkte liegen. Der Herbstmeister kam zum Auftakt des 20. Spieltages beim 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und hat nun schon seit rund zwei Monaten nicht mehr dreifach gepunktet.

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Das Spiel in Kürze

Mit 36 Zählern steht Braunschweig auf dem zweiten Rang hinter dem VfB Stuttgart (38), am Montagabend kann Hannover 96 (35) im Spiel gegen den VfL Bochum vorbeiziehen. Nürnberg (29 Punkte) liegt im Tabellenmittelfeld. Christoffer Nyman (23.) brachte die Eintracht in Führung, Abdelhamid Sabiri (53.) erzielte den Nürnberger Ausgleich.

Vor 23.152 Zuschauern begann Braunschweig dabei wie ein Aufstiegskandidat. Trainer Torsten Lieberknecht hatte sein Team nach der jüngsten Niederlage beim Schlusslicht FC St. Pauli (1:2) auf gleich sieben Positionen umgestellt, den Spielfluss hemmte das nicht. Onel Hernandez setzte schon in der dritten Minute einen Heber nur knapp neben das Nürnberger Tor, Nyman (21.) traf zudem die Latte.

Nur Augenblicke später spielte Hernandez sich im Strafraum stark frei und legte quer auf seinen Sturmpartner, Nyman musste nur noch vollenden. In der Folge fanden die Nürnberger jedoch immer besser ins Spiel, Sabiris Ausgleich von der Strafraumgrenze war verdient. Der Club wurde nun spielerisch immer stärker, Braunschweig lauerte im weiteren Verlauf vor allem auf Konter.

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© imago / Zink

Die Highlights im Spielfilm

  • 22. Minute: LATTE! Nyman im Pech!
    Alu-Pech für die Löwen! Boland flankt aus dem linken Halbfeld an den Elfmeterpunkt, Nyman nimmt den Ball direkt per Volley, der Ball klatscht an den Querbalken. Braunschweig ist weiter drauf und dran, hier die Führung zu erzielen.

  • 23. Minute: TOOOR für Braunschweig!
    Und jetzt ist es passiert! Onel Hernandez vernascht auf der linken Strafraumseite erst Patrick Kammerbauer und dann auch noch Georg Margreitter. Der Stürmer ist durch und legt dann quer in den Fünfer, dort netzt Christoffer Nyman ungestört aus drei Metern ins leere Tor ein.

  • 33. Minute: Doppelchance für Nürnberg!
    Die Franken machen jetzt Druck: Nach einer Ecke von links kommt Hanno Behrens aus gut elf Metern zum Schuss - Block. Der Ball landet dann direkt vor den Füßen von Abdelhamid Sabiri, der aus 13 Metern voll draufzieht. Jasmin Fejzic legt den Schuss noch gerade so über die Latte.

  • 31. Minute: Margreitter per Kopf
    Und die nächste Möglichkeit! Den folgenden Eckstoß verwertet Georg Margreitter zu einem Kopfball aus gut zehn Metern. Löwen-Keeper Jasmin Fejzic bleibt auf der Linie - richtige Entscheidung. Der Schlussmann kann das Leder festmachen.

  • 53. Minute: TOOOR für Nürnberg!
    Ausgleich! Abdelhamid Sabiri lässt Saulo Decarli mit einer ganz starken Körperdrehung an der Strafraumkante alt aussehen, auch Phil Ofosu-Ayeh kann ihn nicht stoppen. Der 25-Jährige zieht aus gut 16 Metern ab, tunnelt den Abwehrspieler noch - der Ball schlägt zentral ein. Jasmin Fejzic sieht dabei nicht besonders gut aus.

  • 79. Minute: Knapp vorbei!
    Kevin Möhwald tritt zu einem Freistoß von der linken Außenbahn an, schnibbelt die Kugel mit viel Effet aufs lange Eck. Die Hereingabe wird länger und länger, Fejzic streckt sich und kommt da nicht mehr heran - knapp vorbei. Gefährlich, gefährlich.

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