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Jubel bei den Nürnbergern: Luka Lochoshvili (Nummer 24) brachte den Club mit seinem Kopfballtor früh auf die Siegerstraße
Jubel bei den Nürnbergern: Luka Lochoshvili (Nummer 24) brachte den Club mit seinem Kopfballtor früh auf die Siegerstraße - © IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr
Jubel bei den Nürnbergern: Luka Lochoshvili (Nummer 24) brachte den Club mit seinem Kopfballtor früh auf die Siegerstraße - © IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr
2. Bundesliga

Nürnberg feiert Heimsieg gegen Kaiserslautern

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Der 1. FC Nürnberg schlägt den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 (1:0). Luka Lochoshvili traf doppelt (2., 83.), Adam Markhiev verwandelte einen Elfmeter (58.).

Ein besonderes Duell für Nürnbergs Trainer Miroslav Klose stand auf dem Programm. Der Club-Coach traf auf seinen Ex-Verein 1. FC Kaiserslautern, bei dem er einst seine erfolgreiche Karriere startete und in 147 Pflichtspielen 52 Tore erzielte. Der FCK reiste mit breiter Brust nach Franken, nachdem man am vorherigen Spieltag das Derby gegen den Karlsruher SC mit 3:0 gewinnen konnte.

Die Nürnberger mussten dagegen auf Rafael Lubach verzichten, der eine Gelbsperre absaß. Für ihn kam Piet Scobel in die Startelf. Außerdem begann Fabio Gruber anstelle des auf die Bank rotierten Tarek Buchmann. Bei den Pfälzern vertraute Trainer Torsten Lieberknecht der erfolgreichen Elf aus dem KSC-Spiel.

Zweikampfstark: Adam Markhiev (rechts) setzte sich gegen Fabian Kunze durch und war einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz - IMAGO/Ralf Brueck

Traumstart für den Club

Der 1. FC Nürnberg erwischte einen Traumstart in die Partie. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Julian Justvan eine Ecke von rechts mit Schnitt nach innen, im Zentrum setzte sich Luka Lochoshvili mühelos gegen Maxwell Gyamfi durch und nickte das Leder aus fünf Metern unten halbrechts an Julian Krahl vorbei ins Netz.

In der Folge blieben die Hausherren am Drücker und erarbeiteten sich weitere gute Chancen. In der siebten Minute flankte erneut Justvan, dieses Mal von links, und Rabby Nzingoula köpfte den Ball aus fünf Metern knapp am linken Pfosten vorbei.

Lautern findet nicht ins Spiel

Die Gäste aus der Pfalz fanden zunächst kaum ins Spiel und konnten sich erst nach einer halben Stunde etwas befreien. Nürnberg blieb das klar spielbestimmende Team und ließ den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen.

Die beste Phase der Lauterer kam kurz vor der Pause. In der 37. Minute kam Paul Joly auf der rechten Seite im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss und zwang Jan Reichert zu einer Parade. Der Keeper lenkte den Ball gegen die Latte. Im direkten Nachschuss versuchte Naatan Skyttä aus acht Metern sein Glück, doch sein Schuss zischte knapp am rechten Pfosten vorbei. Mit dem verdienten 1:0 für die Hausherren ging es in die Kabinen.

Eiskalt vom Punkt: Adam Markhiev verwandelte den Elfmeter souverän zum 2:0 für den 1. FC Nürnberg - IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr

Markhiev erhöht per Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel starteten die Pfälzer mit mehr Elan und hatten durch Semih Şahin eine erste gute Chance (48.). Doch die Hoffnungen der Gäste erhielten in der 58. Minute einen herben Dämpfer. Mohamed Alì Zoma wurde im Strafraum von Şahin zu Fall gebracht, und Schiedsrichter Wagner zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.

Adam Markhiev übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:0. Der Treffer nahm den Roten Teufeln endgültig den Wind aus den Segeln. Die Gäste ergaben sich in der Folge ihrem Schicksal und strahlten kaum noch Torgefahr aus.

Lochoshvili macht den Deckel drauf

Die Mannschaft von Miroslav Klose kontrollierte das Geschehen und erspielte sich weitere Gelegenheiten. In der 63. Minute parierte Krahl einen starken Schuss von Justvan aus 14 Metern. In der 83. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung.

Nach einer Ecke von Finn Becker von rechts landete der Ball am langen Pfosten bei Scobel, der zu Lochoshvili weiterleitete. Der Abwehrspieler nahm Maß und traf aus neun Metern präzise ins rechte untere Eck zum 3:0-Endstand. In der 90. Minute hätte Adriano Grimaldi nach Einwechslung beinahe noch das 4:0 erzielt, doch sein Treffer zählte wegen eines Handspiels nicht.

Die Entscheidung: Adam Markhiev (l.) und seine Teamkollegen bejubeln den zweiten Treffer, der die Vorentscheidung bedeutete - IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Bundesliga Match Facts
xGoals: Nürnberg 2,65 - Kaiserslautern 0,27
Schnellster Spieler: Mohamed Alì Zoma (FCN), 35,41 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:0 von Luka Lochoshvili (FCN), 9 Prozent
Most Pressed Player: Mohamed Alì Zoma (FCN), 20 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Tom Baack (FCN), +3,18