
Heidenheim dreht irres Spiel gegen Dresden und siegt 5:3
Der 1. FC Heidenheim besiegt Dynamo Dresden nach 0:1-Halbzeitstand noch mit 5:3. Dresden ging durch Vermeij und Wagner zweimal in Führung, doch Heidenheim drehte dank Schöppner, einem Eigentor von Müller, Mhamdi, Niehues und Breunig die Partie. Keller sah Gelb-Rot.
Frank Schmidt baute seine Startelf im Vergleich zur Pokal-Blamage bei Jeddeloh II auf sieben Positionen um, allein Patrick Mainka, Marnon Busch, Jan Schöppner und Marcel Costly blieben im Team. Neu in der Startelf standen unter anderem Mikkel Kaufmann und Luca Kerber. Zudem gab Torwart Thomas Dähne sein Debüt für Heidenheim, während Michael Heule als neuer Linksverteidiger ebenfalls erstmals auflief.
Bei Dresden nahm Thomas Stamm im Gegensatz zu vielen Kollegen keine Experimente vor und musste lediglich auf Nicolai Rapp verzichten, für den Lukas Boeder erstmals in dieser Saison in die Startelf rückte.
Dresden dominiert und geht in Führung
Dynamo Dresden übernahm von Beginn an die Kontrolle und kam bereits in der 17. Minute durch Niklas Hauptmann zu einer gefährlichen Chance, die knapp am Pfosten vorbeiging. Die Gäste erspielten sich klare Feldvorteile und gingen in der 30. Minute folgerichtig in Führung: Nach einer Ecke von Jonas Sterner köpfte Vincent Vermeij aus kurzer Distanz zum 0:1 ein.
Heidenheims Torhüter Dähne hielt sein Team mit starken Paraden gegen Kaan İnanoğlu und Ben Bobzien im Spiel. Zur Pause führte Dresden verdient mit 0:1.
Schöppner gleicht aus, Keller fliegt vom Platz
Nach der Pause blieb Heidenheim zunächst gefährlicher, Marcel Costly scheiterte in der 60. Minute mit einem Schuss an der Latte. In der 67. Minute belohnten sich die Gastgeber für ihre Bemühungen: Nach einer Ecke von Heule köpfte Schöppner aus fünf Metern zum 1:1 ein. Kurz darauf sah Thomas Keller in der 69. Minute nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte.
Doch statt weiter unter Druck zu geraten, ging Dresden in Unterzahl durch Robert Wagner (73.) nach Vorarbeit von Bobzien erneut in Führung. Nur vier Minuten später glich Heidenheim durch ein Eigentor von Friedrich Müller (77.) aus, der einen weiten Ball von Heule unglücklich ins eigene Tor ablenkte.

Heidenheim dreht die Partie in der Schlussphase
Heidenheim drängte in der Folge auf die erneute Führung, Maximilian Breunig scheiterte in der 81. Minute freistehend. Doch in der 87. Minute war es Oualid Mhamdi, der nach einer Flanke von Costly aus 18 Metern volley zum 3:2 traf. Nur zwei Minuten später erhöhte Julian Niehues per Kopf nach einer Ecke von Paul Hennrich auf 4:2 (89.).
In der Nachspielzeit setzte Breunig nach Vorarbeit von Yannik Wagner mit dem 5:2 (90.+1) den vorläufigen Schlusspunkt. Dresden konnte durch Jonas Sterner in der Schlussminute (90.+7) noch auf 3:5 verkürzen, mehr war für die Gäste aber nicht mehr möglich.





