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Die Nationalmannschaft will auch gegen die Elfenbeinküste wieder jubeln dürfen
Die Nationalmannschaft will auch gegen die Elfenbeinküste wieder jubeln dürfen - © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman
Die Nationalmannschaft will auch gegen die Elfenbeinküste wieder jubeln dürfen - © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman
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Erster großer Gradmesser für die DFB-Elf! "Das sind D-Züge"

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Nach dem gelungenen Auftakt gegen Curaçao steht die Nationalmannschaft im zweiten Vorrundenspiel vor ihrer ersten echten Bewährungsprobe bei dieser WM. Gegen die Elfenbeinküste will die DFB-Elf schon vorzeitig das Weiterkommen klarmachen!

Es ist durchaus bemerkenswert, wie souverän das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen das kleine Curaçao auftrat – insbesondere mit Blick darauf, welche Probleme andere vermeintliche Außenseiter den großen Fußballnationen bereiteten: Spanien trennte sich von Kap Verde nur 0:0 und Portugal trennte sich ebenfalls lediglich 1:1 von der DR Kongo.

Auch Curaçao stemmte sich mit allen Kräften gegen die Niederlage. Für Weltmeister Bastian Schweinsteiger, der die Partie bei der ARD begleitete, war es überraschend, "wie gut" sich der Inselstaat präsentierte. Vor dem Hintergrund der strauchelnden Favoriten dürfte sich der Erfolg für die DFB-Elf im Nachhinein beinahe wie ein doppelter Sieg anfühlen – und ihr für das zweite Spiel eine zusätzliche Portion Motivation verleihen.

Voller Fokus auf Spiel zwei

Gefährlicher Gegner

In diesem stehen Kapitän Joshua Kimmich und Co. der Elfenbeinküste gegenüber – einem Gegner, der nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Ecuador mit einer ordentlichen Portion Wucht daherkommt. "Les Éléphants" um RB Leipzigs Superstar Yan Diomande bestätigten dabei ihre starke Form, die durch den 2:1-Erfolg gegen Titelfavorit Frankreich im letzten Testspiel vor dem Start der Weltmeisterschaft noch zusätzlich befeuert wurde.

Möglicherweise war genau dieser Rückenwind ein entscheidender Faktor für den Sieg gegen Ecuador. Schließlich hatte die südamerikanische Auswahl seit einer 0:1-Niederlage gegen Brasilien im September 2024 kein Spiel mehr verloren und galt daher keineswegs als leichter Auftaktgegner.

"Das wäre etwas ganz Besonderes"

Rüdiger: "Wir müssen gewappnet sein"

Die Elfenbeinküste ist also der erste echte Gradmesser für die Nationalauswahl. Auch Abwehrmann Antonio Rüdiger warnt vor dem kommenden Gegner: "Da stechen Spieler wie Yan Diomande, Nicolas Pepe oder Amad Diallo hervor. Das sind schon D-Züge. Sie lieben das Eins-gegen-Eins und sind das Klima gewöhnt. Wir müssen gewappnet sein und versuchen, Konter zu vermeiden, auch wenn man nicht alles vermeiden kann. Wir werden unser Bestes geben."

Lässt die DFB-Elf den Worten Rüdigers Taten folgen und besiegt die Elfenbeinküste, wäre ihr der Gruppensieg kaum noch zu nehmen. Nur wenn Ecuador seine beiden verbleibenden Partien gewinnt, könnte es das Nagelsmann-Team noch von Platz eins verdrängen. Ein drittes Vorrundenaus in Folge bei einer WM würde nach einem Dreier jedenfalls nicht mehr zu den möglichen Szenarien zählen.

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