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Jürgen Klopp bei der Weltmeisterschaft 2026
Jürgen Klopp bei der Weltmeisterschaft 2026 - © IMAGO/Moritz Mueller
Jürgen Klopp bei der Weltmeisterschaft 2026 - © IMAGO/Moritz Mueller
bundesliga

Zeit für Heavy Metal!

Für den DFB beginnt eine neue Ära – mit einem Bundestrainer, der weltweit höchstes Ansehen genießt, Menschen begeistern kann und wie kaum ein anderer für Leidenschaft, Identifikation und mitreißenden Offensivfußball steht.

Ob Lionel Messi, Kylian Mbappé, Jude Bellingham, Raphinha, Moisés Caicedo oder Norwegens Co-Trainer – auffällig oft kamen Fußballstars bei der WM 2026 an die Seitenlinie, um Jürgen Klopp zu umarmen oder ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Bei seiner Rolle als MagentaTV-Experte wurde einmal mehr deutlich, welchen Stellenwert der 59-Jährige im Weltfußball genießt.

Bei seinen Trainer-Stationen in Mainz, Dortmund und Liverpool gewann Klopp nicht nur Titel, entwickelte Spieler und formte Erfolgsmannschaften. Er wurde auch zu einem der beliebtesten Perönlichkeiten der Fußballwelt. Lothar Matthäus zog deshalb zuletzt einen bemerkenswerten Vergleich zu Franz Beckenbauer: "Was sie vor allem gemeinsam haben, ist ihre Ausstrahlung. Ihre internationale Strahlkraft."

Klopp: Ein Meister des Jubelns

Mehr als ein Weltklasse-Trainer

Genau diese Mischung aus Autorität, Leidenschaft, Humor und Menschlichkeit machte Klopp auch bei MagentaTV aus. Mal ernst, mal witzig, mal analytisch, mal fordernd – aber immer authentisch. Nach dem deutschen WM-Aus fand er deutliche Worte, kritisierte die Leistungen offen und sprach ungewöhnlich transparent über die Gespräche mit dem DFB.

Seine Arbeit für den deutschen Fußball hat ohnehin längst begonnen – und das nicht mit seinem berühmten "Noch". Seine Experten-Funktion während der WM sah Klopp auch als Bildungsurlaub, beobachtete nahezu jedes Spiel ganz genau und sammelte viele Eindrücke. 

Der "Menschenfänger", "The Normal One", erreicht nicht nur Weltstars, sondern genauso den Nachwuchs. Sein Gespür für Talente bewies Klopp während seiner gesamten Trainerkarriere. Als Mitglied der DFL-Expertengruppe setzte er sich zudem entscheidend für die Einführung des neuen U21-Wettbewerbs für die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ein. Und mit der deutschen U19, die zuletzt in Wales Vize-Europameister wurde, wartet auch beim DFB bereits eine talentierte Generation auf den neuen Bundestrainer.

In Liverpool ziert Jürgen Klopp mehr als nur eine Hauswand. - Kate McShane

"Gegenpressing ist kein Vorschlag"

"Wir müssen einige Dinge jetzt grundlegend ändern", sagte Klopp nach dem enttäuschenden deutschen WM-Aus. Neben der  Nachwuchsarbeit, war damit sicherlich auch die Spielidee der Nationalmannschaft gemeint.

Denn der gebürtige Stuttgarter steht für mutigen Offensivfußball, aggressives Gegenpressing und maximale Intensität. Seine Mannschaften attackieren den Gegner unmittelbar nach Ballverlust, spielen mit Tempo und Leidenschaft. Mit Aussagen wie "Gegenpressing ist kein Vorschlag. Es ist ein Gesetz" und seinem berühmten "Heavy-Metal-Fußball" prägte Klopp den modernen Fußball wie kaum ein anderer Trainer.

Aus der 2. Bundesliga an die Weltspitze: Die Story des Jürgen Klopp

Deutschlands All-Inclusive-Paket

Neben seinen Erfolgen als Trainer bringt Klopp auch Erfahrungen aus anderen Rollen mit. Er arbeitete als TV-Experte, als "Head of Global Soccer" bei Red Bull, ist Mitglied der DFL-Expertengruppe. Seine Vita zeigt: Wo Klopp arbeitet, entwickelt sich etwas. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken beschrieb ihn deshalb treffend als "Rundum-Problemlöser-Qualitäts-Paket", das "Autorität, Erfahrung, Aufbruchsstimmung und Klarheit" vereine.

All Inclusive also, genau das bekommt Deutschland jetzt auf der Bundestrainer-Position. Mit Blick auf die Nations League im September und die EM 2028 könnten sich also selbst die berühmten 84 Millionen Bundestrainer endlich einmal entspannt zurücklehnen. Zumindest bis Jürgen Klopp auf dem Platz den Heavy Metal anstimmen lässt.

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