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RB Leipzigs Yan Diomande führt die Elfenbeinküste an
RB Leipzigs Yan Diomande führt die Elfenbeinküste an - © IMAGO/Pedro Paulo Diaz
RB Leipzigs Yan Diomande führt die Elfenbeinküste an - © IMAGO/Pedro Paulo Diaz
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Mit Wucht, Tempo und Diomande: Die Elefanten fordern Deutschland!

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Nach dem Schützenfest gegen Curaçao wartet auf Deutschland bei der WM 2026 der erste echte Härtetest. Die Elfenbeinküste reist mit viel Selbstvertrauen, reichlich Qualität – und einem Leipziger in Topform!

"Les Éléphants" – die Elefanten. So wird die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste genannt. Der Elefant ist nicht nur das Wappen- und Nationaltier des westafrikanischen Landes, sondern auch ein Symbol für Stärke, Stolz und Zusammenhalt. Und obwohl man es den gewaltigen Tieren auf den ersten Blick nicht zutraut: Elefanten können überraschend schnell werden. Genauso wie die aktuelle ivorische Nationalelf.

Angeführt von RB Leipzigs Superstar Yan Diomande reist die Elfenbeinküste mit viel Selbstvertrauen zum WM-Duell gegen Deutschland am Samstag (22 Uhr MESZ). Nach dem 1:0 gegen Ecuador und dem starken 2:1-Testspielsieg gegen Frankreich wollen die Afrikaner den nächsten Favoriten ärgern.

Die Kampfansage kommt dabei von einer bekannten Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Co-Trainer Guy Demel, Elfenbeinküsten-Legende und ehemaliger HSV-Profi, macht keinen Hehl aus den Ambitionen seines Teams: "Wir können Deutschland wehtun!" Und tatsächlich spricht vieles dafür, dass die DFB-Elf gewarnt sein sollte.

Diomande begeistert

"Jetzt sind wir an der Reihe"

Diomande war gegen Ecuador kaum zu bremsen, wurde zum Spieler des Spiels gewählt und ist das neue Gesicht der Ivorer. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen, wir wollen Geschichte schreiben", sagte der Leipziger nach dem Sieg. Worte, die zeigen, mit welcher Mentalität die Westafrikaner bei dieser Weltmeisterschaft antreten.

Doch der Rookie der Bundesliga-Saison 2025/26 ist längst nicht die einzige Gefahr. Mit Bazoumana Toure sorgt ein weiteres Bundesliga-Juwel für viel Tempo und Qualität. Der Flügelflitzer von der TSG Hoffenheim erfüllte sich mit der WM-Nominierung einen Kindheitstraum. "Wir haben gesehen, wie Stars wie Didier Drogba und Gervinho unser Land auf dieser Bühne vertreten haben. Jetzt sind wir an der Reihe", erklärte der 20-Jährige.

Touré und Diomande – die Juwelen der Elfenbeinküste

Bekannte Gesichter

Die Elfenbeinküste kommt nicht zufällig mit breiter Brust nach dem Auftaktsieg. Bereits in der Vorbereitung setzte das Team ein Ausrufezeichen nach dem anderen: 1:0 gegen Schottland, 4:0 gegen Südkorea und vor allem das starke 2:1 gegen Frankreich sorgten international für Aufmerksamkeit. Sieben Tore durch sieben verschiedene Torschützen verdeutlichen die enorme Qualität und Variabilität im Kader.

Mit Manchester Uniteds Amad Diallo, der gegen Ecuador den Siegtreffer erzielte, Nicolas Pépé, Inter-Stürmer Bonny, Frankfurt-Rückkehrer Elye Wahi und dem in Hamburg geborenen Joel Yeboah, der sogar zweimal für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga auflief, verfügt die Offensive über reichlich Tempo und Abschlussstärke. Dahinter sichern Seko Fofana und Franck Kessié das Mittelfeld ab. 

Und auch defensiv ist die Mannschaft prominent besetzt. Das zeigt allein ein Blick auf die Bank im Auftaktspiel: Mit Ex-Frankfurter Evan Ndicka und Ex-Leverkusener Odilon Kossounou saßen gleich zwei erfahrene Abwehrspieler zunächst nur draußen. 

Bazoumana Toure sorgte gegen Ecuador für viel Tempo – ganz wie man es aus der Bundesliga kennt. - IMAGO/Richard Callis / SPP

Deutschland ist gewarnt

Nach den verpassten K.-o.-Runden 2006, 2010 und 2014 sowie den verpassten Qualifikationen 2018 und 2022 soll es diesmal endlich weiter gehen. Die aktuelle Generation glaubt fest daran, erstmals die Gruppenphase einer Weltmeisterschaft zu überstehen.

Für die DFB-Elf wird das Duell damit zum ersten echten Gradmesser dieses Turniers. Nach dem 7:1-Kantersieg gegen Curaçao dürfte die Aufgabe nun deutlich anspruchsvoller werden.

Denn "Les Éléphants" haben Anlauf genommen – und sind mit ihrer Wucht nur schwer zu stoppen.

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