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Nico Schlotterbeck hat nicht nur im Training gute Laune
Nico Schlotterbeck hat nicht nur im Training gute Laune - © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman
Nico Schlotterbeck hat nicht nur im Training gute Laune - © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman
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Schlotterbeck: "Die beste Mannschaftsenergie, seit ich Nationalspieler bin"

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Nico Schlotterbeck blickt der WM mit dem DFB-Team voller Zuversicht entgegen: "Was ich aktuell von uns sehe, wie wir gemeinsam trainieren, uns unterstützen, wie viel wir untereinander auch außerhalb des Platzes machen – da würde ich sagen, das ist die beste Mannschaftsenergie, seit ich Nationalspieler bin", betont der Innenverteidiger von Borussia Dortmund vor dem Auftaktspiel gegen Curaçao am Sonntagabend.

Gegenüber dem kicker äußerte Schlotterbeck wegen der vielseits positiv hervorgehobenen Stimmung in der Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Optimismus für die Weltmeisterschaft. "Das überträgt sich hoffentlich auf den Platz, weil man dadurch wirklich auch den letzten Meter geht, um den Mitspieler zu unterstützen", erklärte der Abwehrchef von Borussia Dortmund. "Ich spüre, dass jeder von uns versucht, seine beste Leistung zu bringen, weil er das Team nicht enttäuschen will."

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"Die Mannschaft, mit der wir etwas gewinnen wollen"

Gelänge es der DFB-Mannschaft, ihre Energie aus dem WM-Quartier in Winstom-Salem auf das Spielfeld zu übertragen, dürfte diese ebenfalls in der Heimat ankommen: "Die Euphorie können wir entfachen, indem wir Siege holen und guten Fußball zeigen. Das ist das Ziel, das wir erreichen müssen."

Im Vergleich zum enttäuschenden Turnier in Katar vor dreieinhalb Jahren sei die Nationalauswahl "deutlich stärker", gegen jeden Gegner hätte es eine Chance. Schlotterbeck will sich zweifelsohne nicht verstecken: "Wir wissen, wie gut wir drauf sind, haben neun Siege in Serie erzielt. Und man sieht auch bei großen Teams wie Frankreich, dass sie beispielsweise gegen die Elfenbeinküste verlieren können. Ich denke, die Zurückhaltung geht nach den ersten zwei, drei Spielen weg, weil wir hoffentlich so gut spielen werden, dass die Fans sagen: Das ist die Mannschaft, mit der wir etwas gewinnen wollen.

Der Junge, der damals vor dem Fernseher jubelte

Gelernt habe Schlotterbeck auch aus Niederlagen, etwa dem Ausscheiden in Katar. "Ich würde die Erfahrung von damals einerseits natürlich am liebsten ungeschehen machen", sagt der 26-Jährige. "Andererseits war sie für meine Karriere sehr wichtig, weil sie mich als Charakter hat reifen lassen."

Wie besonders eine Weltmeisterschaft doch daherkommt, sei ihm damals bewusst geworden. Dabei habe die WM Schlotterbeck schon in seiner Kindheit bewegt: "Ich habe letztes oder vorletztes Jahr mal Oliver Neuville getroffen, weil er ja Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach ist. Ich musste ihm nach dem Spiel die Hand geben, denn sein Tor gegen Polen war so etwas wie mein erster Berührungspunkt mit einer WM. In dem Moment habe ich mich wieder gefühlt wie der kleine Junge, der damals vor dem Bildschirm mitgejubelt hat."

Schlotti kann auch Stürmer 💪🏿

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