Davy Klaassen trifft zum 1:1 gegen Gladbach - die Bremer Serie hält im 28. Spiel - © imago images / Nordphoto
Davy Klaassen trifft zum 1:1 gegen Gladbach - die Bremer Serie hält im 28. Spiel - © imago images / Nordphoto
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Wie sonst nur PSG: Der SV Werder Bremen trifft immer

Köln - Auch nach 28 Bundesliga-Spielen hat die Serie des SV Werder Bremen Bestand: In jeder Bundesliga-Partie gelang dem SVW mindestens ein Treffer. In Europa ist die Kohfeldt-Truppe in bester Gesellschaft.

In den fünf europäischen Top-Ligen haben zu diesem Zeitpunkt lediglich zwei Mannschaften in jedem Ligaspiel getroffen: Neben dem SV Werder Bremen ist das nur noch dem französischen Spitzenreiter Paris St. Germain um Neymar und Kylian Mbappe gelungen.

Oder, um es mit anderen Worten zu sagen: Es gelingt derzeit keiner Mannschaft, gegen Bremen die Null zu halten. Interessant dabei: Die Elf von Florian Kohfeldt schenkt seinen Gegnern nicht etwa im Wochentakt fünf Buden ein – mit 50 liegt man ligaweit "nur" auf Rang sechs – und auch gibt es keinen Offensiv-Spieler, der mit seiner Quote herausragt. Max Kruse (zehn Tore) derzeit in beeindruckender Form, und Milot Rashica (acht) sind die besten Bremer Schützen. Maximilian Eggestein folgt mit fünf Treffern.

Es ist die ausgewogene Mischung in der Offensive, bestehend aus alten Hasen und jungen Wilden, die es ihren Gegenspielern Woche für Wochen schwer macht. Angeführt vom absoluten Leader Kruse, der in den jüngsten fünf Bundesliga-Spielen zusammen sechs Treffer erzielte und im Spiel nach vorne der Dreh- und Angelpunkt des Bremer-Spiels ist, über dessen alten Kumpel Martin Harnik, umjubelter Torschütze im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund, bis hin zu Yuya Osako, der nach seinem Wechsel aus Köln im Werder-Dress zunächst gut angekommen war, in der Rückrunde aber verletzungsbedingt noch nicht zum Einsatz kam.

Hinzu kommt das Trio der jungen Offensivtalente um Johannes Eggestein (20), Josh Sargent (18) und Milot Rashica (22). Eggestein, der jüngere Bruder von Maximilian, kommt in seinen neun Einsätzen in dieser Rückserie bereits auf zwei Tore, insgesamt steht er bei drei Treffern. Sargent hatte in seinen ersten 45 Bundesliga-Minuten zwei Mal getroffen, ist in der Rückrunde aber noch kein kein großer Faktor. Rashica hat nach einer für ihn schwierigen Hinrunde, in der er bisweilen auf die Tribüne musste, einen Riesensprung gemacht und ist mit sieben Treffern bester Bremer Rückrunden-Torschütze. Trifft keiner der etatmäßigen Stürmer, dann sorgen Maximilian Eggestein, Kevin Möhwald oder Davy Klaassen für Torgefahr aus der zweiten Reihe. Klaassen erzielte zuletzt den Ausgleich in Mönchengladbach.

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Und dann gibt es ja noch den ewigen Claudio Pizarro, der es vielleicht nicht mehr über die vollen 90 Minuten schafft, mit seiner Abgebrühtheit aber in jeder Schlussphase für einen Treffer gut ist, wie beim späten Ausgleich in Berlin oder im DFB-Pokal gegen den BVB. Inzwischen hat der Peruaner in 21 Kalenderjahren in Folge getroffen. Auch das ist ein ewiger Bundesliga-Rekord. Zuvor hatte Pizarro sich die Bestmarke mit Klaus Fischer geteilt. Das dürfte ihm so schnell keiner nachmachen.

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