Umut "RBLZ_UMUT" Gültekin holt beim VBL Grand Final by bevestor den Titel und ist neuer Deutscher Meister im eFootball - © /
Umut "RBLZ_UMUT" Gültekin holt beim VBL Grand Final by bevestor den Titel und ist neuer Deutscher Meister im eFootball - © /
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VBL Grand Final by bevestor: Umut "RBLZ_UMUT" Gültekin ist Deutscher Meister im eFootball 2021

Umut „RBLZ_Umut“ Gültekin ist Deutscher Meister 2021 im eFootball. Der Spieler von RB Leipzig hat sich beim VBL Grand Final by bevestor an diesem Wochenende neben dem Titel und der Meisterschale auch ein Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro gesichert.

>>> Alle Informationen zum VBL Grand Final by bevestor

Nachdem der 1. FC Heidenheim bereits im März die Deutsche Club-Meisterschaft im eFootball gewinnen konnte, steht nun seit Sonntagabend auch fest, wer den Titel unter den Einzelspielern erringt. Umut "RBLZ_UMUT" Gültekin ist neuer Deutscher Meister im eFootball. Beim VBL Grand Final by bevestor setzt er sich im Finale gegen Dylan "DullenMIKE" Neuhausen mit dem Gesamtergebnis von 3:1 (2:1 auf der Xbox One und 1:0 auf der PlayStation 4) durch.

"Ich bin sehr, sehr glücklich, für diesen Moment habe ich alles gegeben! Es war seit November ein harter Weg. Es lief für mich im gesamten Turnier gut, aber ‚DullenMike‘ war nochmal ein starker Gegner im Finale", sagte Gültekin nach seinem Erfolg am Sonntagabend. Der 18-Jährige, der gerade seine Abiturprüfungen ablegt, stand erstmals im VBL Grand Final. Dafür hatte er sich durch das gute Abschneiden seines Clubs RB Leipzig in der VBL Club Championship direkt qualifiziert. Nachdem er bereits in der VBL Club Championship ohne Niederlage geblieben war, gelang ihm dies auch während der drei Tage des VBL Grand Finals.

Andreas Heyden, EVP Digital Innovations DFL Group, sagt: "Ich gratuliere Umut Gültekin herzlich zu seinem Erfolg. Um sich die Meisterschale zu sichern, war mehr als nur eine überzeugende Leistung an den drei Tagen des VBL Grand Finals notwendig. Hinter allen Spielern liegen rund sieben Turnier-Monate, die von einer hohen Leistungsdichte und dem großen Engagement aller Beteiligten geprägt waren. Deshalb danken wir herzlich allen Spielern und Clubs sowie unseren Partnern, vor allem EA SPORTS, der ESL Gaming, ProSiebenSat.1 und bevestor, für die gemeinsamen Fortschritte in dieser Saison."

>>> Alle Ergebnisse des VBL Grand Final by bevestor

Im VBL Grand Final trafen 32 Spieler in einem Online-Turnier in EA SPORTS FIFA 21 aufeinander, nachdem sie sich zuvor über die VBL Club Championship by bevestor (den Wettbewerb, in dem eFootballer der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gegeneinander antreten) beziehungsweise die VBL Playoffs by bevestor qualifiziert hatten. Der Preisgeld-Pool wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und betrug 100.000 Euro.

Mit dem diesjährigen VBL Grand Final endete die bereits neunte Saison der Virtual Bundesliga. Bis heute ist die 2012 in Kooperation von DFL und EA SPORTS gegründete VBL der einzige direkt in das Spiel EA SPORTS FIFA integrierte eFootball-Wettbewerb einer professionellen Fußballliga. Seit ihrer Einführung hat die VBL eine stetig größer werdende Popularität mit zuletzt rund 130.000 Teilnehmern in Deutschland. Die steigende Beliebtheit der VBL sowie die generell wachsende Relevanz des eSport und die Fokussierung der DFL auf Fußball-Simulationen haben im Jahr 2018 zur Entscheidung geführt, zusätzlich zum Einzelspieler-Wettbewerb VBL Open auch die VBL Club Championship mit Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ins Leben zu rufen. Seit dem Jahr 2020 kooperiert die DFL darüber hinaus mit dem weltweit größten eSport-Unternehmen ESL Gaming. Mit deren Expertise im Auf- und Ausbau von Ökosystemen in Verbindung mit digitalem Sport möchte die DFL die VBL weiter ausbauen und professionalisieren.

>>> Interview mit Yannic Bederke, dem Deutschen Meister von 2020

Spielmodus:

  • Gespielt wird auf den beiden Konsolen PlayStation 4 (16 Spieler) und Xbox One (16 Spieler). Zunächst wird je Konsole ein Sieger ausgespielt. Diese beiden Spieler treten in der letzten Begegnung gegeneinander an, wobei nacheinander auf beiden Konsolen gespielt wird. Sieger und somit Deutscher Meister im eFootball ist der Spieler, der in beiden Begegnungen aggregiert mehr Tore erzielt.
  • Zum konkreten Ablauf: Eingangs spielen die 16 Teilnehmer je Konsole fünf Spielrunden im Swiss Format. Das bedeutet: Die Begegnungen der ersten Runde wurden aus allen teilnehmenden Spielern gelost, sie sind hier zu finden. Nach jeder Runde wird der jeweilige Spielstand festgehalten, für die jeweils folgende Runde werden Paarungen aus Spielern mit derselben Siege-/Niederlagen-Bilanz zufällig zugeordnet. Jede Runde besteht aus Hin- und Rückspiel. Sieger ist der Spieler, der in beiden Begegnungen aggregiert mehr Tore erzielt hat. Bei Gleichstand gibt es Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen.
  • Sobald ein Spieler zum dritten Mal verloren hat, scheidet er aus dem Turnier aus.
  • Pro Konsole qualifizieren sich so jeweils die 8 Spieler mit den meisten Siegen für die K.o.-Phase. In dieser wird per Hin- und Rückspiel ein Sieger je Konsole ausgespielt.
  • Die Begegnungen werden im „FUT-Modus“ ausgetragen, bei dem alle Spieler ihre Mannschaften aus Spielern von Bundesliga-Clubs zusammenstellen können. Dabei gilt eine Begrenzung auf maximal zwei Spieler pro Bundesliga-Mannschaft.

Titel und Preise:

Im VBL Grand Final geht es für die Spieler neben dem Titel als Deutscher Meister im eFootball auch um ein Preisgeld. Der Preisgeld-Pool beträgt in dieser Saison 100.000 Euro und wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Der Deutsche Meister im eFootball erhält daraus eine Prämie in Höhe von 40.000 Euro. Des Weiteren vergibt die DFL insgesamt sechs von Publisher EA SPORTS bereitgestellte Seats für dessen Regional Playoffs, in denen die besten Spieler aus verschiedenen regionalen Turnieren und nationalen Ligen den EA SPORTS FIFA 21 Global Series Regional Champion ermitteln.

Die Meisterschale:

Die aktuelle VBL-Meisterschale wurde in der vergangenen Saison erstmals überreicht. Sie ist eine Weiterentwicklung der vorherigen Virtual-Bundesliga-Trophäe und wurde in Anlehnung an die Meisterschale der Bundesliga entworfen. Die V-förmigen Aussparungen erinnern an den Cursor, der in der Fußball-Simulation den gesteuerten Spieler markiert. Die Schale besteht im Innern aus Aluminium, die Oberfläche besitzt im Wesentlichen eine Anthrazit-Optik. Nach jeder Saison wird der Name des Deutschen Meisters im eFootball in die Schale eingraviert.