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Wie schon gegen Bratislava, möchte der VfB gerne auch gegen Atlético Madrid jubeln
Wie schon gegen Bratislava, möchte der VfB gerne auch gegen Atlético Madrid jubeln - © IMAGO/MICHAL FAJT,ZOSPORTU.SK
Wie schon gegen Bratislava, möchte der VfB gerne auch gegen Atlético Madrid jubeln - © IMAGO/MICHAL FAJT,ZOSPORTU.SK
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Der VfB und das Streben nach dem Maximum

Während es in der Bundesliga für den VfB Stuttgart noch nicht so rund läuft, haben die Schwaben in der "Königsklasse" bislang das Maximum an Punkten eingefahren. Der kommende Gegner Atlético Madrid hat es aber in sich und wird den VfB vermutlich vor eine ordentliche Herausforderung stellen.

'Endlich wieder Champions League' dürften sie sich in Bad Cannstatt derzeit wohl denken, immerhin lief es für den VfB Stuttgart in der Königsklasse bislang deutlich flüssiger als in der Bundesliga. Zwei Siege haben die Schwaben dort aus den ersten beiden Partien geholt, auf ein 3:1 gegen Viking Stavanger aus Norwegen folgte ein 3:0 in der slowakischen Hauptstadt bei Slovan Bratislava. 

Der kommende Gegner am Dienstagabend (21 Uhr) stellt allerdings noch einmal eine ganz andere Herausforderung dar, immerhin geht es gegen das spanische Spitzenteam Atlético Madrid. Die bereits seit 2011 vom Argentinier Diego Simeone betreuten Madrilenen marschierten im Vorjahr bis ins Halbfinale der Champions League, sind in der laufenden Runde aber noch nicht ganz in Tritt gekommen. Es gab eine Niederlage beim FC Liverpool (1:2) und einen Sieg gegen Manchester United (2:0).

Eingeladener Gast: Emiliano Insua (Archivbild) spielte in seiner aktiven Zeit u.a. für den VfB Stuttgart, aber auch Atlético Madrid
Eingeladener Gast: Emiliano Insua (Archivbild) spielte in seiner aktiven Zeit u.a. für den VfB Stuttgart, aber auch Atlético Madrid - Frank /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

"Atlético gibt nie auf. Sie kämpfen und laufen immer weiter"

"Es ist eine Mannschaft, die über viel Qualität verfügt und sehr erwachsen spielt", weiß Fabian Wohlgemuth, Sportvorstand des VfB, über den kommenden Gegner, auch wenn sich beide Vereine noch nie in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. "Intensität, Athletik, Zweikampfverhalten, Körperlichkeit – da wird ein hohes Niveau auf uns zukommen."

Davon weiß auch Emiliano Insua zu berichten, der ehemalige Linksverteidiger spielte in seiner aktiven Zeit sowohl für die Stuttgarter, als auch für die "Rojiblancos" und wurde vom VfB für den Dienstag als Ehrengast in seine alte Heimat eingeladen. "Atlético gibt nie auf. Sie kämpfen und laufen immer weiter. Ich denke, dass der VfB sehr konzentriert sein muss, um Lösungen gegen Atlético zu finden", so Insua.

Lässt Hoeneß wieder rotieren?

Zwischen den beiden Bundesliga-Spielen beim Hamburger SV (0:1) und nun bereits am kommenden Freitag gegen Borussia Mönchengladbach, wird Sebastian Hoeneß aufseiten der Hausherren vermutlich wieder die Rotationsmaschiene anwerfen. So dürfte Fabian Bredlow wieder anstelle von Dennis Seimen zwischen die Pfosten zurückkehren und im Mittelfeld Grischa Prömel Atakan Karazor ersetzen. 

In der Offensive hofft man insbesondere auf Deniz Undav, der auch nach sechs Spielen in der laufenden Bundesliga-Saison noch auf seinen ersten Treffer wartet, in der Champions League zuletzt in Bratislava aber erfolgreich war. Da es in der "Königsklasse" bislang generell gut lief, soll es bestenfalls ohne Punktverlust weitergehen. Das wäre gegen Atlético ein echtes Ausrufezeichen!

Michael Oer

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