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Konstantinos Koulierakis (Mitte) köpft den VfL Wolfsburg in der 65. Minute in Führung. Der Innenverteidiger stieg nach einer Eriksen-Ecke am höchsten und ließ Baumann im Hoffenheimer Tor keine Chance
Konstantinos Koulierakis (Mitte) köpft den VfL Wolfsburg in der 65. Minute in Führung. Der Innenverteidiger stieg nach einer Eriksen-Ecke am höchsten und ließ Baumann im Hoffenheimer Tor keine Chance - © IMAGO/Grant Hubbs
Konstantinos Koulierakis (Mitte) köpft den VfL Wolfsburg in der 65. Minute in Führung. Der Innenverteidiger stieg nach einer Eriksen-Ecke am höchsten und ließ Baumann im Hoffenheimer Tor keine Chance - © IMAGO/Grant Hubbs
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Hoffenheim und Wolfsburg trennen sich remis

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Die TSG Hoffenheim und der VfL Wolfsburg haben sich mit einem 1:1 (0:0) unentschiedern getrennt. Konstantinos Koulierakis (65.) brachte die Wölfe in Führung, Grischa Prömel (83.) erzielte den Ausgleich für die Gastgeber. Neu-VfL-Coach Dieter Hecking holte damit bei seinem Debüt gleich einen wichtigen Punkt.

Zwei Teams mit unterschiedlichen Ambitionen trafen in Sinsheim aufeinander: Die TSG Hoffenheim kämpft um einen Platz im europäischen Geschäft, während der VfL Wolfsburg tief im Abstiegskampf steckt. Die Kraichgauer standen kurz vor einem Vereinsrekord - mit einem Sieg hätten sie mit 16 Bundesliga-Siegen in einer Saison die Bestmarke aus der Saison 2016/17 unter Julian Nagelsmann eingestellt.

Die Wölfe hingegen waren seit acht Bundesliga-Spielen sieglos und holten in der Rückrunde bisher nur zwei Punkte. Der neu installierte Trainer Dieter Hecking, mit 61 Jahren der älteste aktive Bundesliga-Coach, kehrte zu seinem alten Verein zurück, um den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte zu verhindern.

Jubel bei der TSG! Grischa Prömel (Mitte) wird nach seinem Kopfballtor zum 1:1-Ausgleich von seinen Mitspielern gefeiert - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Edward Cheung

TSG dominiert, Wolfsburg verteidigt

Von Beginn an übernahm die TSG Hoffenheim die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der zweiten Minute prüfte Andrej Kramarić sein Glück mit einem Volley, verfehlte aber das Tor. Die Gastgeber kombinierten sich immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. In der neunten Minute stieg Ozan Kabak nach einer Ecke zum Kopfball hoch, sein Versuch wurde jedoch geblockt.

Die beste Chance der ersten Hälfte hatte Wouter Burger, der in der 26. Minute per Kopf aus kurzer Distanz an einer Glanzparade von Kamil Grabara scheiterte. Trotz 66 Prozent Ballbesitz und mehrerer guter Gelegenheiten gelang den Hoffenheimern jedoch kein Treffer. Die Wolfsburger beschränkten sich fast ausschließlich aufs Verteidigen, Christian Eriksen sorgte mit einem Distanzschuss (19.) für die einzige nennenswerte Offensivaktion der Wölfe im ersten Durchgang.

Koulierakis trifft, Prömel antwortet

Nach der Pause setzte sich das gleiche Bild fort. Hoffenheim drängte auf den Führungstreffer, während Wolfsburg kompakt stand und auf Konter lauerte. In der 55. Minute versuchte es Kramarić erneut, konnte aber nicht präzise genug abschließen. Coach Christian Ilzer reagierte nach einer Stunde mit einem Doppelwechsel: Grischa Prömel und Tim Lemperle kamen ins Spiel. Doch dann der Schock für die Gastgeber: In der 65. Minute köpfte Konstantinos Koulierakis nach einer Ecke von Eriksen zur überraschenden Führung für die Wölfe ein.

Die TSG zeigte sich aber unbeeindruckt und drängte auf den Ausgleich. Nach einem gefährlichen Moment, als Leon Avdullahu (74.) beinahe ein Eigentor unterlaufen wäre, belohnten sich die Hoffenheimer schließlich in der 83. Minute: Der eingewechselte Prömel köpfte nach einer präzisen Flanke von Bazoumana Toure zum verdienten Ausgleich ein. In der Schlussphase drückte die TSG zwar noch auf den Siegtreffer, doch es blieb beim letztlich leistungsgerechten Unentschieden.

Der Torschütze im Jubelkreis: Konstantinos Koulierakis (Nummer 4) wird nach seinem Treffer von seinen Mannschaftskollegen gefeiert - IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

Man of the Match: Konstantinos Koulierakis

Der griechische Innenverteidiger war der Matchwinner für die Wolfsburger. Mit seinem Kopfballtor in der 65. Minute brachte er die Wölfe in Führung und bescherte Dieter Hecking bei seinem Comeback als VfL-Trainer immerhin einen Punkt. Defensiv überzeugte der 20-Jährige mit zahlreichen Klärungsaktionen gegen die drückenden Hoffenheimer.

Besonders in der Schlussphase war Koulierakis ein sicherer Rückhalt und warf sich in jeden Zweikampf. Für seine kämpferische Leistung kassierte er in der Nachspielzeit zwar noch eine Gelbe Karte wegen Zeitspiels, wurde aber zurecht zum Spieler des Spiels gewählt. Seine Zweikampfstärke und Kopfballqualitäten waren entscheidend für den wichtigen Punktgewinn der Wölfe.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Hoffenheim 2,03 - Wolfsburg 0,90
Schnellster Spieler: Adam Daghim (WOB), 35,4 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:1 von Grischa Prömel (TSG), 10,6 Prozent
Most Pressed Player: Bazoumana Toure (TSG), 21 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Oliver Baumann (TSG), +2,22

Fantasy Heroes: Ozan Kabak (TSG Hoffenheim, 394 Punkte), Kamil Grabara (VfL Wolfsburg, 330 Punkte), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg, 280 Punkte)