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VfB Stuttgart erkämpft bei der TSG Hoffenheim ein 3:3 in letzter Sekunde

In einem dramatischen Baden-Württemberg-Derby trennten sich die TSG 1899 Hoffenheim und der VfB Stuttgart mit 3:3 (1:2). Zweimal wechselte im Spielverlauf die Führung bis der VfB in der Nachspielzeit noch einen letztlich verdienten Punkt rettete.

Fantasy Heroes: Andrej Kramaric (18 Punkte), Christoph Baumgartner (15), Wataru Endo (14)

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Mehr hätte man von diesem Derby zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem VfB Stuttgart nicht erwarten können. Dramatik, toller Offensivfußball und sechs Tore machten das Duell in Sinsheim zu einem Topspiel. Am Ende war es Marc-Oliver Kempf, der in letzter Sekunde noch für den Ausgleich sorgte.

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Die TSG musste personell stark umstellen. Coach Sebastian Hoeneß nahm gleich fünf Wechsel in seiner Startelf im Vergleich zum 1:2 in Wolfsburg vor: Ihlas Bebou, Dennis Geiger, Havard Nordtveit, Andrej Kramaric und Stefan Posch spielten für Ishak Belfodil, Munas Dabbur, Sebastian Rudy, Kevin Vogt und Melayro Bogarde. Erstmals seit dem dritten Spieltag war dafür Goalgetter Kramaric wieder dabei.

Trotzdem übernahmen zunächst die Gäste die Initiative und konnten sich zwei gute Chancen erspielen, doch Daniel Didavi verfehlte zweimal knapp das Tor der TSG. Stattdessen gingen die Hausherren nach 16 Minuten überraschend mit ihrem ersten Torschuss 1:0 in Führung (16.). Christoph Baumgartner zirkelte nach einem ungewollten Doppelpass mit einem Stuttgarter den Ball aus 14 Metern herrlich ins rechte Eck.

Silas Wamangituka erzielt das 2:1 für die VfB - Matthias Hangst/Getty Images

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Lange hielt die Freude der Kraichgauer aber nicht. Denn nur zwei Minuten später glich der VfB aus, als sich Nicolas Gonzalez von links sensationell im Strafraum an drei Hoffenheimern vorbeidribbelte und den Ball dann ins linke Toreck zirkelte (18.).

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Und nur neun Minuten später durfte Stuttgart erneut jubeln. Diesmal war Silas Wamangituka zur Stelle. Zunächst hatte Gonzalez an die Latte geköpft, den Abpraller setzte Wamangituka dann an den rechten Pfosten. Doch im dritten Anlauf schob der junge Kongolese den Ball an TSG-Schlussmann Oliver Baumann zum 2:1 für den VfB ins Tor (27.). So gingen die Schwaben mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel stellte die TSG ihr Spielsystem um und war fortan das klar bessere Team - und kam auch gleich nach zwei Minuten zum Ausgleich. Kramaric schickte Ryan Sessegnon auf der linken Seite. Der junge Engländer marschierte bis zum linken Fünfereck und drückte den Ball dann VfB-Keeper Gregor Kobel zum 2:2 durch die Beine (48.).

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Auch in der Folge waren die Hausherren das aktivere Team, erspielten sich zahlreiche Chancen, auch wenn Stuttgart mit Kontern immer gefährlich blieb. Schließlich zeigte Schiedsrichter Daniel Siebert bei einem Foul von Waldemar Anton an Florian Grillitsch auf den Elfmeterpunkt. Der starke Kramaric ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 3:2 (71.).

Trotzdem konnte Stuttgart noch einen Punkt mitnehmen. In der Nachspielzeit traf Kempf aus der Drehung aus kurzer Entfernung zum 3:3 (90.+3).

Sicher am Punkt und zudem auch noch eine Torvorlage: Andrej Kramaric - Oliver Zimmermann via www.imago-images.de/imago images/foto2press

Spieler des Spiels: Andrej Kramaric

Andrej Kramaric stellte in seinem ersten Bundesliga-Spiel seit dem 3. Spieltag gleich wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis. Mit seinem Strafstoß-Tor und der Torvorlage zum 2:2 sammelte der TSG-Stürmer bei seinem Comeback zwei Scorer-Punkte. Der Kroate wurde mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 auch zum ersten Hoffenheimer, der in sechs persönlichen Bundesliga-Spielen in Folge traf.