Julian Nageslmann: "Es war ein wildes Spiel" - © Sebastian El Saqqa/firosportphoto/Pool/imago images
Julian Nageslmann: "Es war ein wildes Spiel" - © Sebastian El Saqqa/firosportphoto/Pool/imago images
bundesliga

Die Trainerstimmen zum 29. Spieltag

So beurteilen die Trainer die Leistungen ihrer Teams am 29. Spieltag.

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1. FC Köln - RB Leipzig 2:4

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): "Es war ein enges und interessantes Spiel und wir waren nah dran, einem Champions-League-Anwärter einen Punkte zu klauen. Das hat leider nicht funktioniert. Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Meine Jungs haben wirklich ein gutes Spiel abgeliefert."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Es war ein komisches, ein wildes Spiel - mit vielen Aufs und Abs. Vor dem 1:0 waren wir etwas schläfrig und haben nicht konsequent genug verteidigt. Insgesamt spielen wir nicht so gut, wie wir eigentlich könnten."

SC Paderborn 07 - Borussia Dortmund 1:6

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn 07): "Wir haben das lange gut gemacht, hätten das aber später besser verteidigen müssen. Nach dem 1:2, 1:3 hat sich dann die Dortmunder Klasse durchgesetzt."

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben sehr, sehr hoch gepresst. In der Halbzeit musste ich wenig sagen, außer, dass Paderborn das nicht durchhalten wird, dass sie müde werden."

Borussia Mönchengladbach - FC Union Berlin 4:1

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat alle Aufgaben, die sich gegen einen unangenehmen Gegner gestellt haben, gelöst. Es war ein verdienter und wichtiger Sieg. Wir haben uns Vertrauen und Leichtigkeit zurückgeholt."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "25 Minuten nach der Pause genügen nicht, um ein Spiel zu gewinnen oder einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. In der zweiten Hälfte haben wir das System umgestellt, um mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen. In der ersten Halbzeit hatten wir nicht den Mut, nach vorne zu verteidigen."

FC Bayern München - Fortuna Düsseldorf 5:0

Hansi Flick (Bayern München): "Statistiken interessieren mich nicht, mir geht es darum, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Für uns war wichtig, nach dem Dortmund-Spiel zu zeigen, dass wir nicht nachlassen. Lucas Hernandez musste ich wegen Adduktorenproblemen runternehmen."

Uwe Rösler (Fortuna Düsseldorf): "Wir haben genauso angefangen, wie wir uns das vorgenommen haben, haben das aber nicht durchhalten können. Den guten Eindruck der letzten Wochen haben wir leider ein bisschen kaputt gemacht. Du musst in solchen Spielen zweikampftechnisch viel mehr dagegenhalten."

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:2

Oliver Glasner (VfL Wolfsburg): "Ich würde die Niederlage in die Kategorie unnötig einordnen. Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt mit einer Vielzahl an Torchancen, die wir leider nicht verwertet haben. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit mit einer Standardsituation wieder reingekämpft, dann war es eine Unaufmerksamkeit zu viel."

Adi Hütter (Eintracht Frankfurt): "Uns ist ein absoluter Befreiungsschlag gelungen, ein Sieg in Wolfsburg ist ein starkes Lebenszeichen. Es ist uns gelungen, die Defensive zu stabilisieren, auch wenn der VfL Torchancen gehabt hat. Ich habe auch eine gute spielerische Leistung gesehen. Wir sind aber immer noch in Gefilden, in denen es gefährlich ist."

Hertha BSC - FC Augsburg 2:0

Bruno Labbadia (Hertha BSC): "Wir sind unfassbar glücklich, dass wir gegen einen sehr guten Gegner gewonnen haben. Wir mussten echt leiden. Wir haben zehn Punkte eingefahren, die unfassbar wichtig waren in dieser Phase. Man konnte nicht erwarten, dass wir zehn Punkte aus diesen Spielen holen. Die Mannschaft hat gefightet. In der Bundesliga musst du immer zittern. Ich habe versucht, die Mannschaft positiv zu begleiten."

Heiko Herrlich (FC Augsburg): "Insgesamt geht das in Ordnung. Wir haben zwei verschiedene Halbzeiten gesehen. Im ersten Durchgang haben wir nichts umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen haben. Ich war mir in der zweiten Halbzeit aber sicher, dass wir gewinnen, wenn wir ein Tor machen. Wenn wir so auftreten wie in der ersten Halbzeit, müssen wir uns Sorgen machen. Ich bin sehr optimistisch, dass, wenn wir so auftreten wie in der zweiten Halbzeit, wir unsere Ziele erreichen."

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1. FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim 0:1

Achim Beierlorzer (1. FSV Mainz 05): "Es ist enttäuschend. Wir hatten eine gute Struktur und haben die Hoffenheimer richtig attackiert. Dass wir ohne Tor hier rausgehen, ist wirklich enttäuschend. Es geht jetzt nur noch darum, die Leistung abzurufen. Wir brauchen Punkte."

Alfred Schreuder (TSG Hoffenheim): "Es war ein intensives Spiel. Die Mannschaft hatte eine super Haltung und wollte unbedingt gewinnen. Mainz war ein starker Gegner. Vielleicht hätten die Mainzer mehr verdient - und wir hatten ein bisschen Glück. Aber ich bin stolz auf die Jungs."

FC Schalke 04 - SV Werder Bremen 0:1

David Wagner (FC Schalke 04): "Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen: eine, in der wir einen defensiven Ansatz gewählt haben, um die Gegentorflut einzudämmen, um in der zweiten Hälfte wieder mehr dahin zurückzukommen, was wir eigentlich spielen wollen. Das haben wir eigentlich sehr gut gemacht. Aber am Ende steht wieder eine Niederlage und am Ende steht wieder ein wahnsinniger individueller Fehler."

Florian Kohfeldt (SV Werder Bremen): "Es ist ein ganz wichtiger Auswärtssieg für uns. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und sind verdient in Führung gegangen. Im zweiten Durchgang wurde es hektischer, da Schalke auch besser im Spiel war. Bis auf die Chance, die Pavlas (Anm. d. Red.: Jiri Pavlenka) hervorragend pariert, haben wir nichts zugelassen. Wir haben am Ende sogar die Chance, das 2:0 durch Yuya Osako zu machen. Unterm Strich ein verdienter Sieg."

Sport-Club Freiburg - Bayer 04 Leverkusen 0:1

Christian Streich (SC Freiburg): "Heute haben wir gegen eine hochmotivierte Leverkusener Mannschaft eine aus meiner Sicht perfekte Leistung gezeigt. Mehr kann ich nicht verlangen. Ich bin hochzufrieden, aber so ist Fußball. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft. Aber ich wünsche Leverkusen alles Gute, es macht Spaß, ihnen zuzuschauen."

Peter Bosz (Bayer Leverkusen): "Wir sind hergekommen, um das Spiel zu gewinnen. Das war wichtig nach dem schlechten Spiel gegen Wolfsburg. Das hat geklappt. Es war aber nicht einfach."