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Thuram, Werner, Lewandowski – Torjäger in Topform

Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und FC Bayern München heißen die drei Teams an der Tabellenspitze. Und alle drei können sich auf einen Torjäger in absoluter Top-Form verlassen. Marcus Thuram, Timo Werner und Robert Lewandowski liefern sich ein spektakuläres Rennen in der Scorerliste.

Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Das Maß aller Dinge in der Torschützenliste ist einmal mehr Robert Lewandowski. Der viermalige und amtierende Torschützenkönig der Bundesliga thront mit unglaublichen 16 Toren nach elf Spielen an der Spitze der Knipser-Charts. Als erster Spieler in der Bundesliga-Geschichte traf er an jedem der ersten elf Spieltage. Hält er seine unfassbare Quote, käme er nach 34 Runden auf 49 Treffer und würde so den "ewigen" Rekord seines Vorgängers im Bayern-Sturm, Gerd Müller, pulverisieren. Bleibt Lewandowski verletzungsfrei, dürfte die Bestmarke des "Bombers" zumindest wackeln.

Timo Werner (RB Leipzig)

Lewandowskis Rekordjagd ist der einzige Grund, aus dem nicht ein anderer Top-Stürmer die Schlagzeilen bestimmt. Denn auch Timo Werner befindet sich mit elf Toren und insgesamt 15 Torbeteiligungen in elf Spielen (jeweils Platz 2 hinter Lewandowski) in der Form seines Lebens. Bei Leipzigs 8:0-Gala gegen Mainz war er als erster Bundesliga-Spieler seit Claudio Pizarro 2013 in einem Spiel an sechs Toren direkt beteiligt: Neben seinen Saisontreffern sieben bis neun bereitete er auch das 1:0, 3:0 und 7:0 vor. Eine Woche später legte er nach, ließ seinem bereits zweiten Hattrick in dieser Saison einen Doppelpack gegen Hertha BSC folgen und assistierte ein weiteres Mal. Damit war der Nationalspieler in zwei Spielen an neun von zwölf RB-Toren beteiligt – eine Fabel-Quote.

Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach)

Werner und Lewandowski sind zwei Stammgäste im Rennen um die Torjägerkanone. Mit Marcus Thuram mischt aber auch ein neuer Name mit in den Bestenlisten – ein neuer Vorname, um genau zu sein. Denn während sein Vater, Weltklasse-Verteidiger Lilian Thuram, den Nachnamen schon bei Frankreichs Weltmeistertitel 1998 in die Geschichtsbücher schrieb, sorgt Marcus nun am anderen Ende des Spielfeldes für Furore. Der 22-jährige Neuzugang aus Guingamp ist mit fünf Toren und fünf Vorlagen Gladbachs bester Torschütze und Vorbereiter. Im September und Oktober wurde er jeweils zum "Rookie des Monats" gewählt. Seit seinem Tordebüt – gleich ein Doppelpack – beim 2:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf scorte der in Parma geborene Rechtsfuß in sechs von sieben Spielen, einzig beim 0:1 gegen Borussia Dortmund blieb er ohne Torbeteiligung. In Verbindung mit seinem mittlerweile traditionellen Eckfahnen-Jubel ist "Thuram Junior" auf dem besten Weg, in Mönchengladbach Kultstatus zu erlangen.

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