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Igor Matanović bejubelt seinen Treffer zum 2:0 mit seinen Teamkollegen
Igor Matanović bejubelt seinen Treffer zum 2:0 mit seinen Teamkollegen - © Daniela Porcelli
Igor Matanović bejubelt seinen Treffer zum 2:0 mit seinen Teamkollegen - © Daniela Porcelli
bundesliga

Freiburg feiert Europapokal-Quali: SC Freiburg schlägt RB Leipzig 4:1

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Der Sport-Club Freiburg macht den siebten Platz klar und geht damit in die Qualifikation zur Conference League. Die Freiburger besiegen RB Leipzig mit 4:1 dank der Treffer von Niklas Beste (24.), Igor Matanović (26.), Matthias Ginter (47.) und Derry Scherhant (75.). Leipzig konnte zwischendurch nur durch Assan Ouédraogo auf 1:2 verkürzen (33.).

Der Sport-Club Freiburg stand am letzten Spieltag der Saison 2025/26 unter Zugzwang: Nach der 2:3-Niederlage beim HSV am 33. Spieltag musste ein Sieg gegen RB Leipzig her, um Platz sieben und damit die Teilnahme an der Conference-League-Qualifikation zu sichern. Die Breisgauer hatten es selbst in der Hand – und nutzten ihre Chance eindrucksvoll. Auf der Gegenseite reiste Leipzig bereits als Champions-League-Teilnehmer an, wollte aber mit einem Sieg einen neuen Punkterekord aufstellen. Nicolas Höfler gab mit dem 293. sein letztes Bundesliga-Spiel für den SC und stand noch einmal in der Startelf.

Der SC Freiburg klatsch glücklich ab - IMAGO

Doppelschlag entfacht den Jubel

Von Beginn an entwickelte sich eine packende Partie. In der zweiten Minute prüfte Yan Diomande Freiburgs Keeper Noah Atubolu mit einem Schuss aus spitzem Winkel, doch der Torhüter parierte sicher. Die Breisgauer antworteten mit schnellen Kontern: Derry Scherhant marschierte durch die Mitte und legte auf Johan Manzambi ab, dessen Schuss jedoch über das Tor ging (4.). In der 24. Minute schlug Freiburg dann eiskalt zu: Matthias Ginter flankte von rechts, sein anschließender Kopfball traf die Latte – und Jan-Niklas Beste war zur Stelle und schob den Abpraller aus knapp sieben Metern zum 1:0 ein. Nur zwei Minuten später legte Igor Matanović nach: Eine Flanke von Johan Manzambi von rechts fast von der Grundlinie fand Matanović am Fünfer, der per Kopf zum 2:0 einnickte (26.). Das Europa-Park-Stadion bebte!

Jan-Niklas Beste bejubelt seinen Treffer zum 1:0 – der Doppelschlag der Breisgauer war eingeleitet - IMAGO

Ouédraogo verkürzt – Leipzig schlägt zurück

Leipzig ließ sich nicht abschütteln. In der 33. Minute zeigte Assan Ouédraogo seine Klasse: Yan Diomande zog auf der linken Seite an seinem Gegenspieler vorbei und spielte auf Ouédraogo, der mit einer Finte gleich drei Freiburger aussteigen ließ und den Ball flach und unhaltbar unten rechts ins Eck schoss – 1:2. Die Gäste drängten danach auf den Ausgleich und hatten durch Conrad Harder (45.) weitere Möglichkeiten, doch Atubolu hielt seinen Kasten weitgehend sauber. Mit dem 2:1 für Freiburg ging es in die Halbzeitpause.

Assan Ouédraogo trifft zum 2:1 – der Anschlusstreffer brachte Leipzig wieder ins Spiel - IMAGO/Hendrik Hamelau

Ginter macht den Deckel drauf

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, erhöhte Freiburg auf 3:1: Eine Ecke von Jan-Niklas Beste von rechts wurde aus dem Fünfer geköpft, Jordy Makengo brachte den Ball vom Sechzehner mit dem Kopf zurück in die Zone – und Matthias Ginter lupfte das Leder aus fünf Metern ins Tor (47.). Es war Ginters fünftes Pflichtspieltor der Saison und gleichzeitig die erste Vorlage von Makengo in seinem 59. Bundesliga-Spiel. Leipzig versuchte weiter, Druck zu machen, doch die Freiburger Defensive stand sicher. In der 60. Minute verabschiedete sich Nicolas Höfler unter stehenden Ovationen der Fans von der Bundesliga-Bühne – für ihn kam Lukas Kübler.

Matthias Ginter jubelt nach seinem Tor zum 3:1 – der Verteidiger war auch offensiv eine Macht - IMAGO/Hendrik Hamelau

Scherhant setzt den Schlusspunkt

In der 75. Minute machte Derry Scherhant alles klar: Jordy Makengo eroberte den Ball an der Mittellinie, marschierte bis fast zum Strafraum und spielte in die Mitte zu Igor Matanović. Der ließ einen Gegenspieler aussteigen und legte quer auf Scherhant – und der nagelte das Leder links oben in die Maschen zum 4:1-Endstand. Es war Scherhants fünftes Saisontor und das erste seit Januar. Am Ende feierten die Freiburger Fans ausgelassen: Erstmals in 24 Pflichtspielen gegen RB Leipzig erzielte der SC vier Tore.

Igor Matanović feiert seinen Treffer zum 2:0 – der Stürmer war der überragende Mann auf dem Platz - Daniela Porcelli

Spieler des Spiels: Igor Matanović

Igor Matanović war der überragende Akteur dieses Abends. Der Stürmer erzielte das 2:0 per Kopfball (26.) und bereitete das 4:1 durch Derry Scherhant vor. Er war an sechs der elf Freiburger Torschüsse beteiligt und bestritt mit Abstand die meisten Zweikämpfe aller Akteure (28), von denen er rund 46 Prozent gewann. Mit seinem Treffer brachte er sein Saisonkonto auf elf Bundesliga-Tore. Die Fans wählten ihn mit 39 Prozent der Stimmen zum Spieler des Spiels – völlig verdient.

Derry Scherhant am Ball – der Angreifer krönte seinen Auftritt mit dem Tor zum 4:1-Endstand - IMAGO/JOERAN STEINSIEK

Bundesliga Match Facts
xGoals: Freiburg 2,09 - Leipzig 1,04
Schnellster Spieler: Yan Diomande (RBL), 35,46 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:1 von Assan Ouédraogo (RBL), 6,66 Prozent

Fantasy Heroes: Igor Matanović (Sport-Club Freiburg, 352 Punkte), Matthias Ginter (Sport-Club Freiburg, 322 Punkte), Derry Scherhant (Sport-Club Freiburg, 308 Punkte)

Gemeinsam stark: Die Freiburger Mannschaft feiert den verdienten Sieg gegen RB Leipzig und den Einzug in die Conference-League-Qualifikation. - Daniela Porcelli