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Wer wird der Spieler des Monats März 2022?

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Auch in dieser Saison verleiht die Bundesliga die offizielle Auszeichnung des Spielers des Monats. Die Wahl wird von der DFL Deutsche Fußball Liga seit 2018/19 in Kooperation mit dem offiziellen Lizenzpartner EA SPORTS durchgeführt. Für den Monat März sind Christopher Nkunku, Borna Sosa, Angelino, Robert Lewandowski, Omar Marmoush und Sasa Kalajdzic nominiert.

Die Vergabe beruht auf einem zweistufigen Auswahlverfahren, in dem sowohl die individuellen Leistungsdaten der Spieler als auch das Votum von Fans und Experten berücksichtigt werden.

Ausschlaggebend für die Berücksichtigung eines Spieltags ist, in welchem Monat der Samstag des Spieltags liegt - in diesem Fall beziehen sich alle Daten auf die Leistungen am 25., 26. und 27. Spieltag.

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Christopher Nkunku (RB Leipzig)

Bis Mitte März war Christopher Nkunku vielleicht der weltweit beste Spieler, der noch nie für seine A-Nationalmannschaft auflaufen durfte. Bei der darauf folgenden Abstellungsperiode kam der französische Nationaltrainer Didier Deschamps aber einfach nicht mehr umhin, den Top-Scorer von RB Leipzig zu nominieren. "Sein Spektrum hat sich erweitert, er spielt jetzt nicht mehr nur auf dem Flügel, sondern auch mal im Zentrum oder als zweiter Stürmer. Er ist jetzt näher am Tor, das macht ihn noch gefährlicher", so Deschamps.

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Der 24-Jährige fügte seiner beeindruckenden Statistik auch in den drei Bundesliga-Spielen im März drei Scorer hinzu, wenngleich er sich dabei voll und ganz auf die Begegnung gegen die SpVgg Greuther Fürth am 26. Spieltag konzentrierte (ein Tor und zwei Assists beim 6:1-Sieg). Kein Leipziger gab im März mehr Torschüsse ab als er (9). Bei der Wahl zum Spieler des Monats ist Nkunku außerdem auf bestem Wege, zum Serientäter zu werden: Als einziger Akteur der Bundesliga sicherte sich der Franzose die Trophäe schon zweimal in dieser Saison (im Oktober und im Februar). Nun hat er gute Chancen, den Titel aus dem Vormonat zu verteidigen.

Borna Sosa (VfB Stuttgart)

Dass Borna Sosa zu den besten Linksverteidigern der Bundesliga gehört, ist kein Geheimnis. In dieser Saison – so schien es zunächst – konnte der Kroate in Diensten des VfB Stuttgart aber nicht mehr ganz an die Glanzleistungen aus 2020/21 anknüpfen. Über weite Strecken der Saison fanden die punktgenauen Flanken und Standards des 24-Jährigen schlicht keinen adäquaten Abnehmer. Mit der Rückkehr des lange verletzten Sasa Kalajdzic ist diese Phase aber nun seit einigen Wochen vorbei. Wenn Sosas Flankenbälle auf den größten Spieler der Bundesliga zufliegen, gibt es kaum noch eine Möglichkeit zum Verteidigen.

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"Bornas linker Fuß, seine Flankentechnik und mein Kopfballspiel, meine Größe. Das ist keine Hexerei, das ergänzt sich einfach perfekt", sagte Kalajdzic über die erfolgreichen Co-Produktionen mit seinem kongenialen Partner. Bezeichnend: Alleine im Monat März erzielte Kalajdzic zwei Tore nach Sosas Vorlagen. Einen weiteren Treffer legte er für Waldemar Anton auf. Damit war Sosa im März der Top-Vorbereiter der Bundesliga und in jedem Spiel an einem Treffer direkt beteiligt. Und der VfB Stuttgart ist für den Kampf um den Klassenerhalt damit perfekt gerüstet.

Angelino (RB Leipzig)

Wo wir gerade bei den besten Linksverteidigern der Bundesliga sind: Hier kommt man selbstverständlich nicht um Jose Angel Esmoris Tasende, besser bekannt als Angelino, vorbei. Der Leipziger glänzt – ganz ähnlich wie Sosa – auch mit seinem feinen linken Fuß und seinen ruhenden Bällen, bringt außerdem eine ungeheure Dynamik mit. Seit Domenico Tedesco bei RB Leipzig an der Seitenlinie steht, blüht auch Angelino wieder voll auf: "Mit Tedesco genießen wir den Fußball mehr, denn wir spielen wieder so, wie es uns gefällt: Zwar immer noch aggressiv, schnell nach vorne, mit Pressing – aber auch mit dem Ball, mit viel Kontrolle", sagte der 25-Jährige, der bei Leipzig deutlich vom Trainerwechsel profitiert hat.

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Zu Angelinos Stil gehört schließlich ein immenser Drang nach vorne. Kein Wunder zählt er offensive Linksverteidiger wie Roberto Carlos oder Marcelo zu seinen Vorbildern. Und zuletzt war der Spanier dann auch wieder vermehrt an Toren seiner Mannschaft direkt beteiligt. War er bis zum 24. Spieltag noch bei vier Scorern gestanden (ein Tor, drei Torvorlagen), legte er im März drei weitere nach – Bestwert bei Leipzig! Angelino besorgte beim Sechs-Punkte-Spiel um die Champions League gegen den SC Freiburg am 25. Spieltag den immens wichtigen Ausgleichstreffer in der 90. Minute. Eine Woche später legte er beim 6:1-Kantersieg gegen Fürth zwei weitere Tore auf.

Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Wenn andere Profis im Alter von 33 Jahren schon so langsam an die Rente denken, ist er zwar immer noch Weltspitze, aber offenbar noch längst nicht am Höhepunkt seines Schaffens angelangt: Robert Lewandowski, Modellathlet durch und durch, fühlt sich noch wie 25. Das verriet er zumindest im Herbst dem Sportmagazin "Kicker". Alleine die Zahlen machen deutlich, dass er immer noch besser wird. Den "ewigen" 40-Tore-Rekord innerhalb einer Saison von Gerd Müller knackte er bereits 2020/21. Nach 31 Toren aus 27 Spielen ist er aber auch in dieser Spielzeit auf bestem Wege, seine eigene Bestmarke noch einmal zu überbieten.

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Apropos Rekorde: Auch im Monat März war der Mittelstürmer des FC Bayern München hier wieder an vorderster Front dabei: Mit seinem Doppelpack gegen Union Berlin knackte er in der dritten Spielzeit in Folge die 30-Tore-Marke. Das hat zuvor noch kein Spieler in der Bundesliga-Historie geschafft. Und mit insgesamt fünf Spielzeiten mit mindestens 30 Treffern ist er in dieser Statistik nun auch mit dem bisherigen Rekordhalter Gerd Müller gleichgezogen. Lewandowski traf im März dreimal in der Bundesliga und dreimal in der Champions League. Fehlt eigentlich nur noch der Titel zum Spieler des Monats. Denn obwohl der Pole in dieser Saison schon fünfmal nominiert war, konnte er die begehrte Trophäe bisher noch nicht einheimsen.

Omar Marmoush (VfB Stuttgart)

Dass der VfB Stuttgart rechtzeitig zum Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt wieder anfängt zu punkten, hat viel mit Omar Marmoush zu tun. Der Stuttgarter Angreifer, der zu Beginn des Jahres noch mit Ägypten beim Afrika-Cup aktiv war und in Stuttgart deshalb schmerzlich vermisst wurde, lieferte am 27. Spieltag das vielleicht beste Spiel seiner Karriere: Beim enorm wichtigen Kellerduell gegen den direkten Konkurrenten FC Augsburg war der 23-Jährige mit einem Tor und einem Assist der "Man oft the Match" beim 3:2-Erfolg der Schwaben.

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Marmoush gelang dabei eine Rarität: Ein direktes Freistoßtor. Das war den VfB-Fans zuvor lange verweht geblieben. Zuletzt traf auf diese Weise Daniel Didavi vor fast fünf Jahren – im Mai 2016. Dass Marmoush diesen wichtigen Freistoß beim Stande von 1:2 in der 79. Minute seinem Kollegen Borna Sosa, immerhin ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, wegschnappte, zeugt vom großen Selbstbewusstsein des Außenstürmers. Aber auch sonst hat er sich enorm aktiv präsentiert: Mit 16 Torschussbeteiligungen im März war hier ligaweit nur noch Leverkusens Amine Adli besser. Bereits im September war Marmoush zum Rookie des Monats gekürt worden, nun könnte der Titel zum Spieler des Monats folgen.

Sasa Kalajdzic (VfB Stuttgart)

Wenn Borna Sosa an dieser Stelle nominiert ist, wundert es nur wenig, dass dann auch Sasa Kalajdzic einen äußerst erfolgreichen Monat hatte. Über die perfekte Symbiose von Flankengott und Vollstrecker des VfB Stuttgart, gerne auch als "Sasa und Sosa" bezeichnet, sagt Kalajdzic: "Ich hatte viele Mitspieler, mit denen ich gut harmoniert habe, aber, dass sich so ein Erfolgsrezept daraus entwickelt hat, hatte ich noch nicht in meiner Karriere. Die Verbindung zu Borna ist schon etwas Besonderes."

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Kalajdzic war mit einer Schulterverletzung nahezu die gesamte Hinrunde ausgefallen, umso mehr ruhten die Hoffnungen auf dem 2,00 Meter langen Mittelstürmer im Abstiegskampf. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte sich der Österreicher langsam steigern uns ist jetzt wieder ganz der Alte: So besorgte er im März nicht nur den späten Siegtreffer beim 3:2-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach, er markierte beim 1:1 gegen Union Berlin am 26. Spieltag auch den Ausgleichstreffer. Beide Tore – wie sollte es auch anders sein – nach Vorarbeit von Borna Sosa.