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Wer wird der Spieler des Monats November?

In der Saison 2018/19 wurde in der Bundesliga erstmals die offizielle Auszeichnung "Spieler des Monats" vergeben. Diese junge Tradition wird auch in der aktuellen Spielzeit weitergeführt. Die Wahl wird von der DFL Deutsche Fußball Liga in Kooperation mit dem offiziellen Lizenzpartner der Bundesliga EA SPORTS durchgeführt.

Die Vergabe beruht auf einem zweistufigen Auswahlverfahren, in dem sowohl die individuellen Leistungsdaten der Spieler als auch das Votum von Fans und Experten berücksichtigt werden. Das sind die Kandidaten für den November:

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Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach)

Schon seit 2008 spielt Patrick Herrmann für Borussia Mönchengladbach. In dieser Saison erlebt er seinen dritten Frühling. Der November war sein bislang stärkster Monat: Herrmann war an fünf der neun Gladbacher Tore beteiligt (drei Tore, zwei Torvorlagen). Fünf seiner acht Torbeteiligungen 2019/20 schaffte er im November. Mit drei Toren war Herrmann zudem Gladbachs alleiniger Top-Torschütze im November und mit zwei Torvorlagen auch Top-Vorbereiter der Fohlen (gemeinsam mit Marcus Thuram).

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Die Bestwerte hören damit noch nicht auf. Herrmann gab im November auch die meisten Torschüsse aller Gladbacher ab (14). Sein Trainer Marco Rose ermöglichte Herrmann zuletzt etwas, das keiner seiner Vorgänger geschafft hatte: Erstmals überhaupt spielte der 28-Jährige vier Bundesliga-Partien in Folge über die komplette Distanz. Damit verschob sich für ihn ein persönlicher Rekord. Denn Herrmann, der so oft wie kein Gladbacher in einem Bundesliga-Spiel vom Platz genommen wurde (139 Mal), kann in puncto Auswechslungen mit dem bisherigen Rekordhalter Halil Altintop gleichziehen. Ein kurioser Rekord, den Herrmann aber gerne mitnimmt.

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Philipp Max (FC Augsburg)

Dass Philipp Max einen extrem starken linken Fuß hat, ist in der gesamten Bundesliga bekannt. Trotzdem gelingt es nur wenigen Mannschaften, den Linksverteidiger des FC Augsburg daran zu hindern, gefährliche Situationen einzuleiten, bzw. selbst abzuschließen. Im November war Max an vier Treffern des FCA direkt beteiligt. Zwei erzielte er selbst, zwei weitere legte er vor. Das ist der Bestwert bei Augsburg. Zudem erzielte kein Spieler seiner Mannschaft im November mehr Tore als Max.

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Der 26-Jährige hat durch seine starken Auftritte im letzten Monat seinen Bestwert eingestellt. Mehr als vier Torbeteiligungen schaffte Max in seiner Bundesliga-Karriere innerhalb eines Kalendermonat noch nie. Seine Aktionen führten zuletzt stets zu Punktgewinnen: In Paderborn war sein Tor der 1:0-Siegtreffer, beim 4:0 gegen Hertha BSC leitete er den Torreigen mit seinem Führungstreffer ein und bereitete den Schlusspunkt von Florian Niederlechner vor und in Köln servierte er dem Angreifer zum wichtigen 1:0.

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Christopher Nkunku (RB Leipzig)

Nur ein Teamkollegen konnte ihn schlagen: Einzig Timo Werner war im November ligaweit an mehr Toren beteiligt als Christopher Nkunku von RB Leipzig. Mit einem Tor und gleich vier Torvorlagen glänzte der junge Franzose im vergangenen Monat, in dem seine Mannschaft alle vier Partien gewinnen konnte. Nkunku gab im November darüber hinaus 15 Torschussvorlagen – ligaweit schaffte einzig Linksverteidiger Christian Günter vom SC Freiburg eine mehr.

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Für Nkunku, der zu Saisonbeginn zwischen Bank und Startelf pendelte, könnten seine Leistungen im November den Durchbruch bedeutet haben. In drei von vier Spielen setzte ihn sein Trainer Julian Nagelsmann von Beginn an ein. Nkunku darf zudem regelmäßig Standardsituationen ausführen, im November schlug er 18 ruhende Bälle in Richtung Strafraum. Nkunku glänzt mit Schnelligkeit, Torgefahr und Flexibilität. So dürfte er auch in den kommenden Monaten bei Leipzig gesetzt sein.

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Milot Rashica (SV Werder Bremen)

Die Durststrecke des SV Werder Bremen ist beendet: Nach acht Spielen ohne Sieg gewann Werder mit 3:2 beim VfL Wolfsburg. Der Held der Bremer hießt Milot Rashica, denn der entschied die Partie mit einem Doppelpack zugunsten seiner Elf. Es war die Krönung eines für den 23-Jährigen persönlich starken Monats. Rashica war im November Top-Torschütze (drei Tore), Top-Vorbereiter (zwei Torvorlagen) und damit natürlich auch Top-Scorer des SV Werder Bremen. Anders gesagt: Rashica war an fünf der sieben Bremer Tore im November beteiligt (71 Prozent).

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Seine Erfolgsquote kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis harter Arbeit. Der Kosovare hat sich auf dem Platz aufgerieben, gab ligaweit die meisten Torschüsse im November ab (22) und legte bei Bremen auch die meisten auf (elf). Für seinen Trainer Florian Kohfeldt ist Rashica unverzichtbar. Zu Saisonbeginn fehlte er mehrere Wochen mit einem Muskelfaserriss. Seit er wieder fit ist, steht er immer in der Startelf und zahlt das Vertrauen seines Trainers zurück – speziell im letzten Monat.

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Marcel Sabitzer (RB Leipzig)

Marcel Sabitzer hatte im November besonders viele Gründe zum Jubeln. Er gewann nicht nur mit RB Leipzig die letzten vier Spiele, sondern qualifizierte sich auch mit der österreichischen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2020. Erstmals in seiner Bundesliga-Karriere erzielte Sabitzer in einem Kalendermonat gleich drei Treffer. Damit war er der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Bundesliga im vergangenen Monat.

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Sabitzer glänzte in den letzten Spielen mit bemerkenswerter Effizienz. Für seine drei Treffer brauchte der 25-Jährige gerade einmal zehn Torschüsse, im Schnitt traf er also wie Vereinskollege Timo Werner mit jedem dritten Torschuss. Sein Trainer Julian Nagelsmann schätzt an Sabitzer, dass er so gut wie nie ein schlechtes Spiel abliefert. Sabitzer ist nicht immer auffällig, aber sehr stabil in seinen Leistungen. Und über allem gierig auf den Erfolg, bis zur letzten Minute eines jeden Spiels. Das macht ihn so wertvoll für das Bundesliga-Spitzenteam und für die Nationalelf seines Heimatlandes.

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Timo Werner (RB Leipzig)

Der dritte Spieler von RB Leipzig, der im November zur Wahl steht, ist auch gleichzeitig ein deutscher Nationalstürmer: Timo Werner. Der 23-Jährige ist in absoluter Top-Form. Er war im November an satten zwölf (!) Treffern beteiligt (sieben Tore, fünf Torvorlagen) und damit an mehr Treffern als jeder andere Spieler, mit Ausnahme von Bayern-Angreifer Robert Lewandowski, in der gesamten Saison. Im November war Werner alleiniger Top-Torschütze und Top-Vorbereiter der Bundesliga in Personalunion.

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Alleine sechs Scorer-Punkte sammelte der gebürtige Stuttgarter am 10. Spieltag beim 8:0 gegen Mainz, traf in seinem laut eigener Aussage bestem Spiel aller Zeiten dreimal selbst und bereitete drei Treffer vor. Das war sowohl persönlicher als auch RB-Rekord für eine Bundesliga-Partie. Zudem nahm Werner im November auch noch einen „Jugendrekord“ im Vorbeigehen mit: Gegen Köln absolvierte Werner am 12. Spieltag sein 200. Bundesliga-Spiel. Als erster 23-jähriger der Geschichte knackte er diese Marke.

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