
Jetzt abstimmen! Wer wird der Spieler des Monats April?
Auch in der Saison 2025/26 verleiht die Bundesliga die offizielle Auszeichnung des Spielers des Monats. Die DFL Deutsche Fußball Liga führt das Voting seit 2018 in Kooperation mit ihrem Lizenzpartner EA SPORTS durch. Für den April stehen Alejandro Grimaldo, Yan Diomande, Moritz Nicolas, Patrick Mainka, Ibrahim Maza und Michael Zetterer zur Wahl.
Die Vergabe besteht aus einem zweistufigen Verfahren, in dem zunächst die Leistungsdaten der Akteure und dann die Wahl der Fans und Experten berücksichtigt werden. Ausschlaggebend für die Berücksichtigung eines Spieltags ist, in welchem Monat sein Samstag liegt – für den April beziehen sich die Daten auf den 28. bis 30. Spieltag. Aufgrund des Votings zum Spieler der Saison Anfang Mai startet die April-Wahl früher als gewöhnlich.

Alejandro Grimaldo (Bayer 04 Leverkusen)
Der Spanier Alejandro Grimaldo ist aktuell der wohl größte Star im Kader von Bayer 04 Leverkusen. Wie gewohnt beackert er die linke Außenbahn, geht mit guten Leistungen voran und überzeugt zudem als Führungsspieler. Beim 6:3-Sieg gegen Wolfsburg am 28. Spieltag erzielte er nicht nur einen Doppelpack, sondern präsentierte sich auch als echter Leader. Sportchef Simon Rolfes verriet, dass Grimaldo in der Pause eine emotionale Rede hielt. "Er hat nicht nur mit seinen beiden Toren, sondern auch in der Kabine seine Rolle als absoluter Führungsspieler ausgefüllt", sagte Rolfes.
Leverkusen kam deutlich verbessert aus der Pause und gewann nach 2:3-Rückstand am Ende mit 6:3. Grimaldo stand bei dieser Partie ebenso über die volle Distanz auf dem Rasen wie in den beiden folgenden Spielen. Neben seinen eigenen Treffern glänzte er auch durch zwölf Torschussvorlagen und war im Schnitt 96-mal pro Spiel am Ball. Grimaldo wird von seinen Kollegen gesucht – angesichts seiner Qualitäten ist das kein Wunder.

Yan Diomande (RB Leipzig)
Drei Spiele, drei Siege zum Start in den April – RB Leipzig hat einen fantastischen Lauf hinter sich, schaffte die Rückkehr nach Europa und ist jetzt sogar auf Champions-League-Kurs. Das hat nicht zuletzt mit den Leistungen von Yan Diomande zu tun. Der Tempodribbler erzielte das entscheidende Tor beim 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach und eröffnete auch beim 3:1-Erfolg in Frankfurt das Spiel mit einer genialen Einzelaktion.
"Wir sind froh, dass wir ihn in den eigenen Reihen haben und nicht gegen ihn verteidigen müssen", sagte Diomandes Teamkollege Ridle Baku nach der Partie in Frankfurt. Der Ivorer ist in Topform und zeigte auch im April, dass seine Qualitäten nicht nur im Dribbling und Torabschluss liegen. Im Schnitt führte er 30 Zweikämpfe pro Spiel und gewann 53,4 Prozent davon. Ligaweit ist er der Spieler, der die meisten Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Durch seine mannschaftsdienliche Spielweise verkörpert Diomande ein Komplettpaket, das so nur selten zu finden ist.

Moritz Nicolas (Borussia Mönchengladbach)
In zwei der ersten drei Partien, die Borussia Mönchengladbach im April bestritt, wählten die Fans Moritz Nicolas in der Bundesliga-App zum "Man of the Match". Sowohl bei der 0:1-Niederlage in Leipzig als auch beim 1:1 im Heimspiel gegen Mainz 05 präsentierte sich der Torwart in einer überragenden Verfassung und war jeweils der beste Spieler seines Teams. Immer wieder ließ er die gegnerischen Angreifer mit teils unglaublichen Paraden verzweifeln. Im April wehrte er 84,6 Prozent der Bälle ab, die auf sein Tor kamen. Bitter für ihn, dass nur zwei Punkte für Gladbach dabei herumkamen.
An Nicolas liegt es nicht, dass die Borussia im Abstiegskampf steckt. Ohne seine Leistungen hätte die Fohlenelf definitiv einige Zähler weniger auf dem Konto. Gladbachs Sportchef Rouven Schröder lobte den Schlussmann jüngst mit deutlichen Worten: "Wir sind über seine gesamte Entwicklung richtig froh. Er hat einen unglaublichen Schritt gemacht in seiner Persönlichkeit, nicht nur auf dem Feld. Wir nehmen ihn in der Kabine extrem ambitioniert wahr."

Patrick Mainka (1. FC Heidenheim)
Wenn er fit ist, spielt er immer: Patrick Mainka ist der Dauerbrenner beim 1. FC Heidenheim 1846. Trainer Frank Schmidt verzichtet nicht auf seinen Kapitän, solange er nicht dazu gezwungen wird. Obwohl die Heidenheimer auf dem letzten Tabellenplatz stehen, hat der 31-jährige Innenverteidiger auch in dieser Saison gezeigt, dass er Bundesliga-Qualität besitzt. Das gilt insbesondere für den April, in dem die Heidenheimer aus den ersten drei Partien vier Punkte holten und bewiesen, dass sie bis zum letzten Tag um den Klassenerhalt kämpfen werden.
Patrick Mainka überzeugte im April in seiner Kerndisziplin als Verteidiger, gewann 58,1 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 85,9 Prozent seiner Pässe aus dem Spiel zum Mitspieler. Aber auch vor dem Tor war er erfolgreich. Beim 2:2 in Gladbach köpfte er zum zwischenzeitlichen 1:1 ein, beim 3:1-Heimsieg gegen Union Berlin legte er das 2:0 von Mathias Honsak vor. Mainka und der FCH hoffen bis zum letzten Tag auf den Klassenerhalt. Er betonte jüngst im "Sky"-Interview: "Ich habe so lange darauf hingearbeitet, Bundesliga spielen zu dürfen und deswegen ist es ein absoluter Traum, den ich weiterleben möchte und für den ich jeden Tag alles tue."

Ibrahim Maza (Bayer 04 Leverkusen)
Letzte Saison spielte Ibrahim Maza noch in der 2. Bundesliga für Hertha BSC, doch nach seinem Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen hat er sich in Rekordzeit seinen Stammplatz in der Bundesliga gesichert. Auch nachdem er zwischenzeitlich mit Knieproblemen ausgefallen war, kämpfte er sich schnell in die Startelf zurück und ist unter Trainer Kasper Hjulmand ein wichtiger Faktor. Im April setzte der Däne den 20-Jährigen in den ersten drei Partien über die volle Distanz ein.
Beim 6:3 gegen Wolfsburg steuerte Maza ein Tor und eine Vorlage zum Sieg bei. Angesprochen auf seine Leistung zeigte er sich ganz mannschaftsdienlich: "Das Wichtigste ist der Sieg. Ich bin zufrieden." Zuletzt spielte Maza stets als einer von zwei offensiven Mittelfeldspielern hinter dem Stoßstürmer, er kann aber auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Unabhängig von seiner Position ist er ein sehr aktiver Spieler. Er gab im April zehn Torschüsse ab und legte zehn weitere Abschlüsse für seine Kollegen vor. 76,7 Prozent seiner Pässe kamen bei einem Mitspieler an.

Michael Zetterer (Eintracht Frankfurt)
Vor der Saison hatte Eintracht Frankfurt Michael Zetterer vom SV Werder Bremen verpflichtet, damit er als Back-up des jungen Brasilianers Kauã Santos fungiert. Doch Verletzungen und Formschwächen des Kollegen spülten ihn immer wieder in die Anfangsformation. Auch im April vertrat Zetterer den verletzten Santos, stand immer über die volle Distanz auf dem Platz, musste dabei allerdings insgesamt sechsmal hinter sich greifen.
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Mit seinen 30 Jahren ist Zetterer einer der erfahreneren Spieler im SGE-Team. Nach der 1:3-Niederlage gegen Leipzig sagte er im Vereinsinterview: "Wenn man die erste Halbzeit nimmt, dann sieht man, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Aber wir müssen es eben über 90 Minuten auf den Platz bringen." Er selbst kann im April auf 76,0 Prozent abgewehrte Bälle verweisen. In der Endphase der Saison will er mit seinen Paraden dafür sorgen, dass Frankfurt die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schafft.




