Jeremejeff bringt die Dresdner mit seinem ersten Torschuss in Führung - © imago images/Picture Point LE
Jeremejeff bringt die Dresdner mit seinem ersten Torschuss in Führung - © imago images/Picture Point LE
2. Bundesliga

Dynamo Dresden siegt im Keller-Krimi gegen Wehen Wiesbaden

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Schlusslicht Dynamo Dresden entscheidet das Keller-Duell der 2. Bundesliga für sich und schlägt den Vorletzten Wehen Wiesbaden mit 1:0 (1:0).

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Im Keller-Duell des 13. Spieltages legte Gastgeber SG Dynamo Dresden munter los, hatte deutlich mehr Spielanteile, aber keine Torchancen. Für den ersten Aufschrei sorgte stattdessen der SV Wehen Wiesbaden. Schäffler schloss einen Gäste-Konter gekonnt und wuchtig zum vermeintlichen 0:1 ab. Weil der Ball zuvor beim Dresdner Angriff allerdings die Torauslinie vollständig überquert hatte, gab Schiedsrichter Martin Petersen den Treffer nicht (26.).

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Es dauerte bis kurz vor der Pause, ehe die Hausherren erstmals gefährlich vor das Tor der Hessen kamen: Koné ließ beim Konter über rechts Medic stehen und servierte flach für Jeremejeff, der den Ball aus kurzer Distanz an Watkowiak vorbei spitzelte – 1:0 kurz vor der Halbzeit (41.).

Wehens Titsch-Rivero läuft aufgrund eines Nasenbeinbruchs mit Maske auf - imago images/Picture Point LE

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Wehen war nun gefordert, investierte mehr ins Spiel nach vorne und gewährte den Dresdner Angreifern dadurch Räume in der Defensive. Jeremejeff (48.) schloss aber ebenso unplatziert ab wie Koné nach einem überragenden Hacken-Zuspiel von Ebert (53.). Ballas' Kopfball nach Kreuzer-Freistoß verpasste Koné am zweiten Pfosten nur knapp (70.).

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Die Gäste brachten offensiv wenig zustande, stießen kaum einmal ins Angriffsdrittel vor. Die einzige Chance zum Ausgleich verhinderte Mockenhaupt, der einem Schuss von Teamkollege Titsch-Rivero im Weg stand (90.+2).

Über weite Teile der Begegnung kontrollierte Dresden eine von vielen Fouls zerpflückte zweite Halbzeit und brachte die knappe Führung souverän ins Ziel. Das Team von Cristian Fiel siegte letztlich verdient und gab die Rote Laterne an Rüdiger Rehms Wiesbadener ab.

Tim Wichmann