Bereits im Supercup gegen Leipzig erfolgreich: Bayerns Jamal Musiala - © DFL (Foto: DFL/Getty Images/Reinaldo Coddou H.)
Bereits im Supercup gegen Leipzig erfolgreich: Bayerns Jamal Musiala - © DFL (Foto: DFL/Getty Images/Reinaldo Coddou H.)
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Match-Facts-Vergleich zu Leipzig gegen Bayern: Top-Offensiven

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Wenn RB Leipzig und der FC Bayern München die Bundesliga nach der WM-Pause wiedereröffnen, treffen Angriffsriesen aufeinander. So führt der Rekordmeister die Liga auch nach xGoals wenig überraschend an, während die Sachsen in dieser Kategorie den zweiten Platz belegen.

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Tore, Tore, Tore

Leipzig und der FC Bayern zeichnen sich in BMF-Sachen vor allem offensiv aus. Die Münchner stehen nicht nur in der Ligatabelle ganz oben, sondern ebenfalls nach erwarteten Treffern: Ihren xGoals-Wert von 38,3 übertrumpfen sie mit 49 Toren sogar deutlich, weswegen die Bayern mit +10,7 auch die beste Abschlusseffizienz aufweisen. Die Sachsen hingegen liegen bei den erwarteten Treffern mit 30 erzielten Toren zwar um 1,3 unter ihrem 31,3er Wert, kommen aber immerhin mit der zweithöchsten xGoals-Zahl daher.

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Individuell finden sich bei den Leipzigern und dem FCB zudem insgesamt drei Spieler unter den zehn abschlusseffizientesten Akteuren wieder: Top-Torjäger Christopher Nkunku - der jetzt wegen eines Außenbandrisses im Knie ausfällt - bei den Messestädtern (2,3) und auf der anderen Seite sowohl Eric Maxim Choupo-Moting (2,7) als auch Jamal Musiala (3,8), die Bundesliga-weit nur Sheraldo Becker vom 1. FC Union Berlin hinter sich lässt.

Trio mit mehr als einer Skills-Auszeichnung

Auch bei den Skills laufen in beiden Teams Ausnahmeakteure auf. So haben in der Liga derzeit lediglich fünf Spieler mehr als eine Skills-Auszeichnung: Davon spielen Musiala (Finisher und Initiator) sowie Alphonso Davies (Sprinter und ebenfalls Initiator) beim FC Bayern und Dominik Szoboszlai (auch Sprinter und Initiator) bei Leipzig.

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Gar zwölf der in der Bundesliga 40 vergebenen Skills vereint Trainer Julian Nagelsmann an der Säbener Straße in seinen Reihen. Sein Coachingpendant des 16. Spieltags Marco Rose kann hier neben Szoboszlai noch auf Finisher Nkunku zurückgreifen.

RBL muss bis auf weiteres ohne Torjäger Christopher Nkunku auskommen - DFL (Foto: DFL/Getty Images/Reinaldo Coddou H.)

Vorne gut, hinten gut, schnell und resistent

Match-Facts-übergreifend überzeugen Leipzig und Bayern jedoch nicht nur bei den Offensivzahlen und Skills, sondern fast ausnahmslos auf ganzer Linie. Zum Beispiel bedeuten lediglich 19 (RBL) beziehungsweise 14,8 (FCB) erwartete Treffer der Gegner in dieser Kategorie den dritthöchsten respektive besten Wert.

Die Fakten-Vorschau zum 16. Spieltag

Davies und Leroy Sane lösten dazu beim Deutschen Meister der letzten zehn Jahre mit 36 und 35,9 km/h Höchstgeschwindigkeit den Speed-Alarm aus und gehören in der Bundesliga zu den zehn schnellsten Männern dieser Saison, Timo Werner mit 35,5 km/h beim DFB-Pokalsieger. Lediglich Jude Bellingham von Borussia Dortmund geriet in mehr Drucksituationen als der Most Pressed Player des FC Bayern Jamal Musiala, dessen Mitspieler Dayot Upamecano sich aus den zweitmeisten befreien konnte.

Spektakel? Passt!

In Hinsicht auf die Passeffizienz belegt München ebenfalls Rang eins, die Leipziger folgen auf dem vierten Platz. In dieser Rangliste gehen sogar gleich drei Bayern-Akteure voran: Primus Joshua Kimmich, Benjamin Pavard und Upamecano, bei Szoboszlai auf Rang sieben handelt es sich um den besten Spieler der Ostdeutschen.

Fünf Gründe, warum wir uns auf 2023 freuen

Tore schießen, das eigene Tor verteidigen, sprinten, mit Druck umgehen, passen - sowohl der FC Bayern als auch Leipzig können beinahe alles, was mit Fußballspielen zu tun hat. Am 20. Januar dürfen sich die Fans zum Start der "Rückrunde" - wobei es sich aber erst um den 16. Spieltag handelt - ab 20.30 Uhr also fast garantiert auf ein Spektakel freuen.