
"Nationalspieler": Reitz verrät seinen großen Traum
Rocco Reitz will bei RB Leipzig nicht nur ankommen, sondern direkt Verantwortung übernehmen. Bei seiner Vorstellung spricht der Neuzugang über die Champions League, den DFB-Pokal und seinen großen Traum vom DFB-Team.
Rocco Reitz hat bei RB Leipzig viel vor. Der 24-Jährige kommt als ehemaliger Kapitän und Mittelfeld-Chef von Borussia Mönchengladbach zu den Sachsen und soll dort die Lücke schließen, die Xaver Schlager hinterlassen hat. Bei seiner Vorstellung machte Reitz deutlich, dass er sich mit einer Nebenrolle nicht zufriedengeben möchte.
"Wir wollen nicht nur ein Jahr in der Champions League spielen, sondern auch da bleiben. Und ich würde gerne im DFB-Pokal so weit wie möglich kommen, vielleicht auch mal im Finale spielen. Und für mich persönlich: Ich will so viele Scorer wie möglich sammeln, auch wenn der Team-Erfolg über allem steht. Und ich glaube, von jedem ist es das Ziel, irgendwann mal Nationalspieler zu sein. Das ist auch auf meiner Liste", erklärte der Mittelfeldspieler. Reitz möchte bei RB vorangehen, sportlich den nächsten Schritt machen und sich mit starken Leistungen auch für die deutsche Nationalmannschaft empfehlen.

Direktes Wiedersehen mit Gladbach
Für eine besondere Geschichte sorgt direkt der erste Bundesliga-Spieltag: Am 29. August trifft Leipzig auf Reitz’ ehemaligen Verein. "Da gab es auf jeden Fall einen leichten Schmunzler, aber ich freue mich auf jeden Fall. Vor allem auf die Jungs, weil ich mich nicht so richtig verabschieden konnte von allen", sagte der 24-Jährige.
Noch ist offen, ob Reitz beim Wiedersehen bereits vollständig belastbar sein wird. Das erste Testspiel gegen den Viertligisten Altglienicke verfolgte er aufgrund eines Infekts noch als Zuschauer, aktuell befindet er sich weiterhin im Aufbau.

"Es war keine leichte Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg. Einen genauen Zeitplan gibt es leider nicht. Deswegen ist es schwierig, den genauen Tag vorherzusehen, wo ich wieder 100 Prozent zur Verfügung stehe. Aber die Werte sind alle so, wie sie sein sollen. Ich fühle mich gut. Wir werden jeden Tag mehr machen und dann schauen wir, dass wir da schnell wieder auf den Platz kommen."
Leipzigs neuer Mittelfeldmann muss sich also noch etwas gedulden – an seinen ambitionierten Zielen ändert das jedoch nichts.
