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Noch ist Rocco Reitz ein Teil von Borussia Mönchengladbach
Noch ist Rocco Reitz ein Teil von Borussia Mönchengladbach - © IMAGO/Jens Dirk Paeffgen (jdp)
Noch ist Rocco Reitz ein Teil von Borussia Mönchengladbach - © IMAGO/Jens Dirk Paeffgen (jdp)
bundesliga

Reitz-Verbleib bei Gladbach "sehr, sehr unwahrscheinlich"

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Bei Borussia Mönchengladbach ist Eigengewächs Rocco Reitz mittlerweile zu einem echten Leistungsträger aufgestiegen und daher auch andernorts sehr begehrt. Sportdirektor Rouven Schröder hat sich nun zur Zukunft des 23-jährigen Mittelfeldspielers geäußert.

An 24 von 25 Spieltagen stand Rocco Reitz für Borussia Mönchengladbach in der laufenden Spielzeit in der Startformation und musste lediglich wegen einer Gelbsperre einmal aussetzen. Nach seiner Roten Karte gegen die Bayern am vergangenen Wochenende wird der 23-jährige Mittelfeldspieler nun zwar ein weiteres Mal nicht für die "Fohlen" auf dem Feld stehen, an seinem Stellenwert für die Elf vom Niederrhein ändert sich dadurch aber nichts.

Der gebürtige Duisburger, der schon in jungen Jahren in die Jugendabteilung der Gladbacher wechselte, ist dort ein absoluter Leistungsträger und gerade deswegen mittlerweile auch andernorts in der Bundesrepublik gefragt – ein Wechsel steht im Raum.

Mönchengladbachs Sportdirektor Rouven Schröder glaubt nicht mehr wirklich an einen Verbleib von Reitz - IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto

"Entscheidungen müssen getroffen werden"

"Dass Rocco im nächsten Jahr noch bei uns ist, ist sehr, sehr unwahrscheinlich", hat Borussias Sportdirektor Rouven Schröder nun ehrlich verlauten lassen, eine möglicherweise bereits erfolgte Absprache mit einem Interessenten aber abgestritten. "Die Einigung, wenn es denn eine gegeben hat, ist ja dann nur zwischen Spieler und dem neuen Klub." 

Reitz habe für die Borussia einen "eminent wichtigen Wert", was bei etwaigen Verhandlungen auch bedacht werde. "Wir müssen uns für die Zukunft ausrichten", sagt Schröder, der aber eine zügige Lösung in Aussicht stellt.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das noch ellenlang zieht. Entscheidungen müssen getroffen werden. Das ist kein Thema über die nächsten Wochen", so der 50-Jährige.