Jungstar im Fokus: Matheus Cunha von Hertha BSC - © DFL
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Matheus Cunha von Hertha BSC: Glücksfall mit enormer Power

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Während in der Bundesliga aktuell der Spielbetrieb ruht, richten wir den Fokus auf einen Durchstarter pro Club - hier Matheus Cunha von Hertha BSC. Der Brasilianer unterzeichnete erst am letzten Tag der Wechselperiode im Winter einen Vertrag bei den Berlinern, ist aber schon nicht mehr wegzudenken aus der Mannschaft.

Soforthilfen sind momentan in der Weltwirtschaft in aller Munde. Schnell sollen sie sein, effizient und vor allem überlebenssichernd. Drei Eigenschaften, die auch auf die ersten Wochen von Matheus Cunha bei Hertha BSC passen.

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Von Anfang an wichtig für die Hertha

Ende Januar wechselte Cunha innerhalb der Bundesliga von RB Leipzig zur Berliner Hertha. Während er zunächst noch gar nicht helfen konnte, weil er mit der U23-Nationalmannschaft Brasiliens ein Turnier bestritt, legte er nach seiner Ankunft in der Hauptstadt einen regelrechten Blitzstart hin.

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Nur wenige Tage nach seiner Ankunft debütierte er unter Alexander Nouri beim Auswärtsspiel gegen den SC Paderborn. Beim enorm wichtigen 2:1-Erfolg erzielte er prompt per Hacke eine "gefühltes Tor", das nach Ansicht der Zeitlupen aber offiziell als Paderborner Eigentor gewertet wurde. "Echte" Tore gelangen ihm dann aber bei den Berliner Aufholjagden gegen Fortuna Düsseldorf (3:3) und den SV Werder Bremen (2:2).

Matheus Cunha hat bei Hertha BSC sofort eine zentrale Rolle - Andreas Gora via www.imago-images.de/imago images/Andreas Gora

Torgefahr gepaart mit Einsatzfreude und Geschwindigkeit

Damit steht Cunha nach vier Spielen bei zwei Treffern, was bereits genauso viele Tore sind wie zuvor in 35 Bundesliga-Spielen für RB Leipzig. Zudem ist er mit 17 Abschlüssen der Herthaner mit den meisten Torschüssen im Jahr 2020, obwohl er nur vier der acht Partien bestritt.

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Der 20-Jährige weiß aber nicht nur mit seiner Torgefahr zu überzeugen, sondern ist auch in Sachen Einsatz ein echter Anführer. Er gehört zu den sprintfreudigsten Spielern der Hertha und schmeißt sich überdies in jedes direkte Duell. 38 Zweikämpfe führt er im Schnitt während der 90 Minuten, wobei er 53 Prozent davon gewinnt – ein klasse Wert für einen Offensivspieler!

Endlich im Rhythmus

Cunha blüht in Berlin geradezu auf. Er genießt das Vertrauen des Trainers und seiner Mitspieler. In Leipzig kam er ob der Konkurrenz von Timo Werner, Patrik Schick oder Yussuf Poulsen kaum zum Zug und schon gar nicht in seinen Rhythmus. Dass er diesen derart schnell in Berlin gefunden hat, ist für die Hertha ein echter Glücksfall im Kampf um den Klassenerhalt.