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Winkler jubelt nach Tor zum 2:0 mit Teamkollegen
Winkler jubelt nach Tor zum 2:0 mit Teamkollegen - © IMAGO/O.Behrendt
Winkler jubelt nach Tor zum 2:0 mit Teamkollegen - © IMAGO/O.Behrendt
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Hertha BSC trotzt den Abgängen und startet perfekt

Zwei Spiele, zwei Siege: Hertha BSC überzeugt trotz namhafter Abgänge zum Saisonstart der 2. Bundesliga und präsentieren sich als echte Einheit auf dem Platz.

Junge Spieler bekommen ihre Chance

Mit einigen Fragezeichen ist Hertha BSC in die neue Saison gestartet. Zu groß schien der Verlust von Stammspielern wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn oder Tjark Ernst zu wiegen, um in dieser Saison eine Rolle im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga mitzuspielen.

Doch nach zwei Spielen ist klar: Besser als die Berliner ist aktuell nur der 1. FC Nürnberg in diese Spielzeit gestartet. Die Weste der "Alten Dame" ist zum Auftakt makellos rein geblieben. Um es noch deutlicher zu machen: Die Hertha startete erstmals seit 2018/19 wieder mit zwei Siegen in einer Saison, vor acht Jahren war das unter Pal Dárdai noch in der Bundesliga gelungen.

Adewumi mit seinen Debüttreffer für Hertha - IMAGO/Michael Taeger

"Kompliment an die Jungs"

Berlins Trainer Stefan Leitl weiß um die positiven Nebenerscheinungen eines solch guten Starts: "Ich bin glücklich über die Art und Weise, wie wir gespielt haben und glücklich darüber, dass wir die sechs Punkte auch verdient geholt haben. Kompliment an die Jungs, dass wir unser Ding durchziehen."

Die "Jungs", wie Leitl seine Spieler nach dem durchaus emotionalen Heimsieg im Olympiastadion nannte, waren gegen den 1. FC Heidenheim 1846 äußerst spielfreudig, effizient und abgeklärt: Attribute eines Topteams der 2. Bundesliga.

imc BSC-FCH Jubel Zeefuik 35.

Gegen den Bundesliga-Absteiger waren es auch die Youngster, die ihren Anteil zum zweiten Sieg im zweiten Spiel der Saison beitrugen. Allen voran: Marten Winkler. Ein Traumtor und zwei Vorlagen steuerte der 23-Jährige zum Heimsieg bei. Den Deckel drauf machte dann ein noch jüngerer Mann.

Oluwaseun Adewumi (21), Premierentorschütze für die Hertha, war es, der die Partie mit seinem Tor kurz vor Schluss entschied. Das Lob des Trainers ging nach dem Spiel jedoch ans Kollektiv: "Wir hatten eine sehr hohe Intensität, außerdem gute Ballbesitzphasen. Deswegen war es insgesamt ein verdienter Sieg von uns." 

imc BSC-FCH Brekalo Chance 7.

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