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3:1! Eintracht Frankfurt beweist bei Hertha BSC seine Stärke

Eintracht Frankfurt hat mit einer überzeugenden Leistung einen Dreier bei Hertha BSC eingefahren: Das Team von Coach Adi Hütter gewann mit 3:1 (2:0) beim Team von Bruno Labbadia. Andre Silva per Elfmeter (30.), Bas Dost per Kopf (37.) und Sebastian Rode (71.) mit einem Schlenzer markierten die Frankfurter Treffer. Martin Hinteregger unterlief zudem ein Eigentor (78.). Durch den Sieg klettert die SGE vorübergehend auf Platz eins der Bundesliga.

Fantasy Heroes: Daichi Kamada (16 Punkte) / Andre Silva (13) / Kevin Trapp (11)

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Eintracht Frankfurt begann forsch, setzte Hertha BSC vom Anpfiff weg mit aggressivem Pressing unter Druck und kam so zu guten Balleroberungen. In der 10. Spielminute drangen die Hessen erstmals gefährlich in den Strafraum der Berliner ein, dabei verletzte sich aber Filip Kostic am Knie und musste ausgewechselt werden. Der erste Abschluss der Partie gehörte aber Berlin, als Maximilian Mittelstädt aus der Distanz abzog (16.), Kevin Trapp hielt aber sicher. Die erste Frankfurter Chance hatte Andre Silva, doch sein Kopfball nach einem Freistoß ging knapp über den Kasten (25.).

Bas Dosts platzierter Kopfball ins Glück - das 2:0 - Tilo Wiedensohler via www.imago-images.de/imago images/Camera 4

Nur 180 Sekunden später holte der Portugiese im Zweikampf mit Dedrick Boyata einen Strafstoß heraus, den er sicher unten links verwandelte (30.). Direkt danach wirkte die Hertha wacher, kam durch Cunha (31.) und Dodi Lukebakio (32.) direkt zu zwei guten Möglichkeiten. Nach einer erneuten Standardsituation für die SGE war es dann Bas Dost, der eine Freistoß-Flanke mit einem äußerst platzierten Kopfball zum 2:0 in die Maschen beförderte (37.).

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In der Halbzeit wechselte Bruno Labbadia drei Mal, brachte die Neuzugänge Jhon Cordoba und Deyovaisio Zeefuik, sowie Eigengewächs Arne Maier für Krzysztof Piatek, Peter Pekarik und Vladimir Darida. Sofort entwickelte die Hertha mehr Schwung - vor allem Cordoba brachte viel Präsenz im Sturm. Ein Distanzschuss von Lucas Tousart brachte Trapp aber nicht wirklich ins Schwitzen (53.). Lukebakios Kopfball verfehlte sein Ziel hingegen nur knapp (58.).

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Effizienter gestalteten es die Hessen: Mit der ersten Torchance im zweiten Durchgang schlenzte Sebastian Rode mit links von der Strafraumkante die Kugel ins lange Eck - es war der erste Bundesliga-Treffer des Frankfurters mit seinem linken Fuß (71.). Alle drei Torschüsse auf das Berliner Tor waren somit drin. Sieben Minuten später fasste sich Berlins Innenverteidiger Jordan Torunarigha ein Herz und dribbelte bis in den Frankfurter Strafraum: Seine Hereingabe lenkte Martin Hinteregger ins eigene Tor - es war bereits sein fünftes Eigentor. Gleichzeitig war es das 60. Eigentor der SGE in der Bundesliga (nur Werder Bremen hat mehr, 61).

Die Eintracht überließ der Hertha das Spiel, setzte nur noch durch den eingewechselten Aymen Barkok, der knapp vorbeischoss, einen Nadelstich (89.). Durch den Auswärtssieg klettert die SGE über Nacht an die Tabellenspitze der Bundesliga. Die Hauptstädter sind vorläufig Sechster.

Traf ins eigene Tor: Martin Hinteregger - ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Spieler des Spiels: Andre Silva

Andre Silva bestätigte auch in Berlin seine Konstanz als Torjäger – er gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab (vier) und traf in seinen letzten zwölf Bundesliga-Spielen zehn Mal. Silva wurde am häufigsten von allen Spielern gefoult (fünf Mal) und holte den Elfmeter selbst heraus, den er verwandelte.

Andre Silva schiebt den Ball locker zum 1:0 vom Punkt in die Maschen - Maja Hitij/Getty Images