Bayer Leverkusen bejubelt das 3:1 von Julian Brandt - © Photo by Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
Bayer Leverkusen bejubelt das 3:1 von Julian Brandt - © Photo by Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
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5:1 in Berlin: Leverkusen sichert sich die Champions League

Berlin - Bayer 04 Leverkusen hat den letzten noch freien Champions-League-Platz erobert. Die Werkself gewann im Saisonfinale sein Auswärtsspiel bei Hertha BSC mit 5:1 (2:1) und kletterte in der Tabelle noch an Konkurrent Borussia Mönchengladbach vorbei auf Rang vier.

FANTASY HEROES: Lucas Alario (23 Punkte), Julian Brandt (12), Kai Havertz (11)

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Ausnahmetalent Kai Havertz erzielte mit seinem 17. Saisontor (28.) zum neunten Mal das so wichtige 1:0 für Bayer - Ligahöchstwert. Einen Dreierpack schnürte Stürmer Lucas Alario (38., 72., 88.), zudem traf und Nationalspieler Julian Brandt (54.) für Leverkusen, das sich den Startplatz in der Champions League dank eines starken Saisonendspurts (16 von 18 möglichen Punkten aus den letzten sechs Spielen) verdiente. Bei Hertha erzielte Valentino Lazaro im letzten Spiel unter Trainer Pal Dardai nur den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (34.).

>>> So lief das spannende Saisonfinale

Bereits vor dem Anpfiff hatten sich Trainer Dardai, der von U23-Coach Ante Covic beerbt wird, und der Schweizer Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger, der Hertha nach zwölf Jahren Richtung Heimat verlässt, von den Berliner Fans verabschiedet. Im Spiel durfte Lustenberger die Kapitänsbinde tragen, die er einst an Torjäger Vedad Ibisevic hatte abgeben müssen.

Julian Brandt trifft äußerst sehenswert per Schlenzer - Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images

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Die Leverkusener brauchten eine gewisse Anlaufzeit, ehe sie dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Nach einem Warnschuss von Ibisevic (6.) waren die Gäste etwas offensivstärker, ohne jedoch zunächst zu zwingenden Torchancen zu kommen. Anfangs sorgten Fernschüsse von Wendell (10.) und Havertz (22.) für die größte Gefahr.

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Als die Partie ein wenig dahinzuplätschern drohte, folgte der große Auftritt von Havertz: Nach einem langen Pass von Innenverteidiger Jonathan Tah sprintete der Nationalspieler allein auf Hertha-Torhüter Thomas Kraft zu und ließ diesem mit einem satten Linksschuss vom Torraumeck keine Abwehrchance.

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Ondrej Duda bereitet das zwischenzeitliche 1:1 von Valentino Lazaro vor - Photo by Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images

Der Treffer spielte jedoch den Hausherren in die Karten. Hertha drückte sofort auf den Ausgleich - und wurde schnell belohnt: Lazaro drückte eine scharfe Hereingabe von Ondrej Duda aus kürzester Distanz über die Linie. Doch auch die Leverkusener erholten sich schnell von diesem Schock und konterten nur vier Minuten später mit der abermaligen Führung durch Alario, der den Ball artistisch am herausstürmenden Kraft vorbeispitzelte.

>>> Spielschema, Statistiken und Aufstellungen

Nach dem Seitenwechsel passiert lange Zeit nur wenig. Leverkusen war um Ballsicherheit und Risikominimierung bemüht. Den Berlinern merkte man an, dass es bei ihnen um nichts mehr ging. Das spiegelte sich auch im fast körperlosen Abwehrverhalten beim Treffer von Brandt zum 1:3 wider. Alario setzte dann mit einem Kopfball aus kürzester Distanz den Schlusspunkt.

SID

Spieler des Spiels: Lucas Alario

Der Argentinier verwertete drei seiner vier Torschüsse und schnürte damit seinen ersten Dreierpack in der Bundesliga. Sechs seiner neun Saisontore erzielte er an den letzten fünf Spieltagen.

Matchwinner: Lucas Alario schnürt einen Dreierpack - ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images