Weydandt erlöst Hannover mit dem 1:0 - © Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
Weydandt erlöst Hannover mit dem 1:0 - © Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
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Hannover lebt noch! Weydandt knipst 96 zum Sieg gegen Mainz

Hannover - Hannover 96 darf wieder auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Doll beendete ihre wochenlange Sieglos-Serie durch ein 1:0 (0:0) gegen Mainz 05 und verkürzte den Abstand zum Relegationsrang zumindest bis zum Abendspiel auf drei Punkte.

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Den umjubelten Treffer für Hannover 96 erzielte Hendrik Weydandt. Der Angreifer profitierte dabei von einem Missverständnis in der Hintermannschaft des 1. FSV Mainz 05: Keeper Florian Müller und Moussa Niakhate behinderten sich vor dem Gegentor gegenseitig.

Für Hannover war es der erste dreifache Punktgewinn nach neun Spielen und seit dem 9. Februar (2:0 gegen den 1. FC Nürnberg). Mainz hatte sich den vorzeitigen Klassenerhalt bereits in der Vorwoche gesichert.

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96-Coach Doll hatte seine Profis vor der Partie noch einmal ins Gebet genommen und forderte "noch mehr Opferbereitschaft, noch mehr Wille, noch mehr Power, um sich durchzusetzen. Da können wir noch eine Schippe drauflegen."

Und auch mit der Aufstellung setzte Doll noch einmal ein Zeichen und brachte im Vergleich zum Remis bei Hertha BSC in der Vorwoche Nicolai Müller und Jonathas zwei zusätzliche Offensivkräfte, um die seit Monaten lahmende Offensive zu beleben. In der zweiten Halbzeit feierte sogar Edgar Prib nach zwei Kreuzbandrissen und knapp zwei Jahren Verletzungspause sein Bundesliga-Comeback.

Im Regen von Hannover schenken sich die Mannschaften nichts - Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images

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Zunächst zeigte all dies aber keine Wirkung. 96 mühte sich zwar redlich und begann ordentlich, doch echte Torgefahr entwickelten sie im ersten Durchgang nicht. Symptomatisch eine Szene aus der 31. Minute, als Weydandt und Linton Maina sich nach Jonathas-Vorlage gegenseitig behinderten anstatt aus aussichtsreicher Position abzuschließen.

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Anders die Gäste: Vor allem das Mainzer Sturmduo Karim Onisiwo und Jean-Philippe Mateta sorgte ein ums andere Mal für Gefahr. Nach einer knappen halben Stunde feierte der FSV bereits die vermeintliche Führung - Robin Quaison hatte bei der Entstehung des Tores aber seinen Gegenspieler Pirmin Schwegler weggestoßen. Kurz vor der Pause scheiterte Quaison dann völlig freistehend aus kurzer Distanz an 96-Keeper Michael Esser.

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Auch im zweiten Abschnitt war Mainz lange Zeit das spielbestimmende Team. Doch weil die Gäste im letzten Drittel zu schludrig agierten, bekam 96 noch einmal die Chance - und nutzte sie eiskalt. Weydandt traf aus heiterem Himmel mit der bis dato ersten 96-Chance nach der Pause.

SID

96 feiert den ersten Sieg seit dem 21. Spieltag - Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images

Spieler des Spiels: Handrik Weydandt

Hendrik Weydandt war der Matchwinner für Hannover, er nutzte seinen einzigen Torschuss eiskalt. Bei seinem sechsten Bundesliga-Tor traf der Stürmer erstmals in einem Heimspiel.