
Spanien marschiert ins WM-Finale: Oyarzabal und Porro schlagen Frankreich 2:0
Spanien steht nach einem verdienten 2:0 (1:0) gegen Frankreich im WM-Finale 2026. Mikel Oyarzabal (22.) per Elfmeter und Pedro Porro (58.) haben die Tore für La Roja erzielt. Frankreich blieb offensiv weit unter seinen Möglichkeiten.
Das WM-Halbfinale in Dallas war ein Duell zweier Fußball-Giganten: Frankreich, zweimaliger Weltmeister und Turnierfavorit, traf auf Spanien, den amtierenden Europameister und Weltmeister von 2010. Beide Mannschaften hatten die Vorrunde und die K.o.-Runde mit beeindruckenden Leistungen überstanden. Frankreich-Coach Didier Deschamps brachte gegenüber dem Viertelfinale zwei Änderungen: Aurélien Tchouameni und Bradley Barcola rückten in die Startelf, während Manu Koné und Désiré Doué zunächst auf der Bank Platz nahmen. Die Bayern-Profis Dayot Upamecano und Michael Olise standen ebenfalls in der Startelf. Spaniens Trainer Luis de la Fuente vertraute auf dieselbe Elf, die im Viertelfinale Belgien bezwungen hatte.
Zögerlicher Beginn, dann der Elfmeter
Die Anfangsphase verlief zurückhaltend – beide Teams tasteten sich ab und ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen. Vor allem Frankreich fand kaum ins Spiel, Ungenauigkeiten und Fehlpässe prägten den Auftritt der Équipe Tricolore. In der 20. Minute dann der erste Aufreger: Lucas Digne versuchte den Ball zu klären, übersah dabei Lamine Yamal und traf ihn klar im Strafraum. Schiedsrichter Barton zeigte sofort auf den Punkt. Mikel Oyarzabal übernahm Verantwortung und verwandelte den Elfmeter eiskalt ins rechte Eck (22.). Mike Maignan ahnte die Ecke, kam aber nicht heran – 0:1!
Spanien verdiente sich die Führung zunehmend und dominierte das Spielgeschehen. Eine traumhafte Kombination über Dani Olmo und Yamal fand Fabián Ruiz im Zentrum, doch Upamecano warf sich in höchster Not dazwischen und verhinderte das 2:0 (38.). Auf der Gegenseite versuchte es Bradley Barcola mit einem Schuss, der knapp am langen Eck vorbeistrich (36.). Mit dem 0:1 ging es in die Halbzeitpause – Frankreich hatte offensiv kaum etwas zustande gebracht.
Porro macht den Deckel drauf
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Spanien das aktivere Team und ließ Frankreich kaum zur Entfaltung kommen. Nach einer knappen Stunde fiel die Entscheidung: Pedro Porro leitete sein Tor selbst ein – nach einem feinen Doppelpass mit Dani Olmo stand der Außenverteidiger alleine vor Maignan und vollendete sicher ins rechte Eck (58.). Spanien ließ sogar noch einen vermeintlichen dritten Treffer folgen: Yamal dribbelte von rechts in den Strafraum, ließ Digne aussteigen und vollendete sehenswert ins linke Eck (61.) – doch die Fahne des Assistenten ging sofort hoch.
Frankreich versuchte es zwar mit Abschlüssen von Mbappé (78.) und Doué (81.) nochmal, scheiterte aber immer wieder an der dicht gestaffelten spanischen Defensive. Mit dem Schlusspfiff stand schließlich fest: Spanien steht im WM-Finale! La Roja dominierte das Spiel über weite Strecken, ließ Frankreichs Offensive nie zur Entfaltung kommen und belohnte sich mit der zweiten Endspielteilnahme der Verbandsgeschichte.

