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Die Franzosen feiern das 2:0
Die Franzosen feiern das 2:0 - © MAURO PIMENTEL
Die Franzosen feiern das 2:0 - © MAURO PIMENTEL
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Frankreich zieht in das WM-Halbfinale ein

Frankreich hat Marokko im WM-Viertelfinale mit 2:0 (0:0) besiegt. Kylian Mbappé (60.) und Ousmane Dembélé (66.) erzielten die Tore für die Franzosen. Mbappé verschoss zuvor einen Elfmeter (28.). Frankreich steht damit zum dritten Mal in Serie in einem WM-Halbfinale.

Das WM-Viertelfinale 2026 in Boston war eine Neuauflage des Halbfinals von 2022, das Frankreich damals mit 2:0 gewann. Frankreich ging als klarer Favorit in die Partie – mit fünf Siegen aus fünf WM-Spielen und Topstars wie Kylian Mbappé, Michael Olise und Dayot Upamecano.

Marokko musste auf Bayern-Neuzugang Ismael Saibari verzichten, der sich im Achtelfinale gegen Kanada verletzt hatte.

Kylian Mbappé wird von Noussair Mazraoui im Strafraum gefoult - Kevin C. Cox

Frankreich drückt, Bono hält

Frankreich übernahm von Beginn an die Initiative. In der 4. Minute scheiterte Mbappé mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel an Torhüter Bono. Die anschließende Ecke von Ousmane Dembélé fand Upamecano, der aus kurzer Distanz per Kopf abschloss – Bono parierte erneut stark. Marokko verteidigte konzentriert und ließ in der ersten Halbzeit kaum Räume zu. In der 18. Minute köpfte Dembélé nach einer Flanke von Doué knapp am Tor vorbei, kurz darauf scheiterte Adrien Rabiot per Kopf nach einer weiteren Ecke (21.). Marokko blieb in der Offensive weitgehend harmlos.

In der 25. Minute brachte der frühere Münchener Noussair Mazraoui Mbappé im Strafraum zu Fall – Elfmeter für Frankreich. Mbappé trat selbst an (28.), schoss jedoch flach in die rechte Ecke ohne ausreichend Druck – Bono hielt den Ball sicher fest. Es war eine verpasste Riesenchance zur Führung. Kurz vor der Pause prüfte noch Lucas Digne mit einem Distanzschuss, der die Latte traf (45.+2). Marokko blieb bis zur Pause ohne nennenswerten Torabschluss. Es stand 0:0 zur Halbzeit.

Bono ist auch beim Elfmeter zur Stelle - Lars Baron

Mbappé bricht den Bann

Nach dem Seitenwechsel agierte Marokko zunächst mutiger und suchte häufiger den Weg nach vorne. In der 48. Minute blockte die französische Abwehr einen Schuss von Brahim Díaz. Frankreich antwortete: In der 55. Minute schoss Doué zentral auf Bono, der sicher hielt. Kurz darauf legte Olise auf Mbappé ab, der jedoch aus guter Position über das Tor schoss (56.). In der 60. Minute fiel dann der erste Treffer: Doué bediente Mbappé am linken Strafraumrand, der den Ball mit einem präzisen Schlenzer in die rechte Ecke lenkte – 1:0 für Frankreich.

Nur sechs Minuten nach dem 1:0 legte Frankreich nach: Mbappé legte mit einem kurzen Kontakt auf Ousmane Dembélé ab, der mit vollem Tempo Richtung Strafraum zog und den Ball mit einem strammen Rechtsschuss in die rechte Ecke beförderte – 2:0 (66.). Bono war machtlos.

Kylian Mbappé bejubelt sein Tor zum 1:0 - Molly Darlington

Frankreich verwaltet den Vorsprung

In der 77. Minute verließ Mbappé unter großem Applaus das Feld – für ihn kam Jean-Philippe Mateta. Marokko versuchte in der Schlussphase nochmals, Druck zu machen: Azzedine Ounahi schoss in der 83. Minute auf das Tor, Mike Maignan hielt sicher. Neil El Aynaoui köpfte in der 84. Minute knapp vorbei. Mateta hatte in der 90.+4 Minute die Chance auf das 3:0, Bono parierte jedoch stark. Frankreich brachte den 2:0-Sieg souverän über die Zeit und steht nun zum dritten Mal in Folge im Halbfinale einer WM, wo der Sieger aus der Partie Spanien gegen Belgien warten wird.

Olise glänzt nun auch bei der WM

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