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Der Moment der alles entscheidet. Merino trifft ganz spät zum 1:0 für Spanien
Der Moment der alles entscheidet. Merino trifft ganz spät zum 1:0 für Spanien - © Lars Baron
Der Moment der alles entscheidet. Merino trifft ganz spät zum 1:0 für Spanien - © Lars Baron
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Ein cleverer Schachtzug entscheidet

Spanien hat Portugal dank eines Last-Minute-Treffers im WM-Achtelfinale 1:0 (0:0) besiegt. Der ehemalige Dortmunder Mikel Merino (90.+1) erzielte den entscheidenden Treffer. Cristiano Ronaldo blieb ohne Tor – sein letztes WM-Spiel endete mit dem Ausscheiden Portugals.

Im AT&T Stadium in Dallas trifft Portugal im WM-Achtelfinale auf den amtierenden Europameister Spanien. Für Cristiano Ronaldo ist es möglicherweise das letzte WM-Spiel seiner Karriere – der 41-Jährige hatte vor der Partie bestätigt, dass diese Weltmeisterschaft seine letzte sein wird.

Portugal machte im Vergleich zum Kroatien-Spiel nur eine Änderung: João Félix ersetzte Rafael Leão in der Startelf. Spanien hingegen trat unverändert an – zum ersten Mal bei diesem Turnier zweimal in Folge mit derselben Elf.

Cristiano Ronaldo beim Aufwärmen vor dem Achtelfinale gegen Spanien in Dallas – für den Superstar könnte es das letzte WM-Spiel seiner Karriere sein - IMAGO/David Buono/Icon Sportswire

Spanien mit der größten Chance der ersten Halbzeit

Die Partie begann mit hohem Tempo und individuellen Fehlern auf beiden Seiten. Bereits in der dritten Minute versuchte es Mikel Oyarzabal aus der Distanz, doch Diogo Costa parierte sicher. Die größte Chance der ersten Halbzeit ließ Oyarzabal in der achten Minute liegen: Dani Olmo schickte ihn steil, der Spanier tauchte frei vor Diogo Costa auf – und setzte die Kugel aus halblinker Position knapp am langen Pfosten vorbei.

In der zwölften Minute antwortete Portugal: Ronaldo kam nach einer Vorlage von Bruno Fernandes zum Abschluss, doch Unai Simón parierte. In der 16. Minute rettete Costa gleich zweimal: zunächst gegen Lamine Yamal, dann gegen Álex Baena. In der 41. Minute scheiterte Nuno Mendes nach einem kurz ausgeführten Eckball an der Querlatte – Pedro Porro lenkte den Ball entscheidend an den Pfosten. Es blieb beim torlosen Unentschieden zur Pause.

Mikel Oyarzabal schießt in der 8. Minute die größte Chance der ersten Halbzeit – der Spanier scheitert jedoch an sich selbst und setzt den Ball knapp am langen Pfosten vorbei - Florencia Tan Jun

Mendes verletzt – Spanien erhöht den Druck

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte Spanien seinen Druck fort. In der 52. Minute zeigte Lamine Yamal erstmals sein volles Können, überwand Mendes und flankte gefährlich. Kurz darauf musste Mendes verletzungsbedingt das Feld verlassen (56.) – Nélson Semedo kam für ihn.

In der 59. Minute versuchte es Ronaldo erneut, doch Simón parierte. Spanien drängte weiter: In der 61. Minute blockte Renato Veiga einen Schuss von Pedri, in der 65. Minute rettete Costa gegen Baena. 

Nach 78 Spielminuten blockte Rúben Dias einen Schuss von Olmo in höchster Not. Portugal reagierte in der 83. Minute mit einem Doppelwechsel: Francisco Conceição für Pedro Neto und Bernardo Silva für Vitinha. Spanien brachte in der 85. Minute Fabián Ruiz für Pedri und Mikel Merino für Olmo.

Lamine Yamal setzt sich gegen Nuno Mendes durch – der Portugiese muss das Spiel in der 56. Minute verletzungsbedingt verlassen - Molly Darlington

Merino trifft in der Nachspielzeit

Alles deutete auf eine Verlängerung hin. In der Nachspielzeit (90.+1) schlug Spanien eiskalt zu: Merino gewann einen Freistoß, Ruiz spielte auf Torres, der clever auf Merino durchsteckte. Der Einwechselspieler blieb vor Costa eiskalt und schoss zum 1:0 ein.

Portugal versuchte noch alles: Conceição flankte in der 90.+7 auf Silva, dessen Kopfball knapp über die Latte ging. João Neves köpfte in der 90.+9 ebenfalls drüber. Spanien brachte das Ergebnis über die Zeit und zieht ins Viertelfinale ein.

Mikel Merino und Fabián Ruiz feiern gemeinsam den entscheidenden Treffer zum 1:0 – Spanien steht im WM-Viertelfinale - Alex Slitz

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