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Die Engländer bejubeln das zwischenzeitliche 4:0 von Bukayo Saka
Die Engländer bejubeln das zwischenzeitliche 4:0 von Bukayo Saka - © IMAGO/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
Die Engländer bejubeln das zwischenzeitliche 4:0 von Bukayo Saka - © IMAGO/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
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England feiert Tor-Spektakel gegen Frankreich und holt Bronze

England gewinnt das Spiel um Platz 3 der FIFA Weltmeisterschaft 2026 gegen Frankreich mit 6:4 (4:0). Declan Rice (3.), Ezri Konsa (18.), Bukayo Saka (37., 45.+1, 87. Elfmeter) und Jude Bellingham (90.+8) treffen für England. Kylian Mbappé (48., 66.), Bradley Barcola (54.) und Ousmane Dembélé (90.+6) erzielen die Tore für Frankreich.

Beide Trainer nahmen nach den Halbfinalpleiten jeweils sieben Wechsel in ihren Startformationen vor. Bei Frankreich saß unter anderem Ousmane Dembélé nur auf der Bank, bei den Engländern blieb Harry Kane und Jude Bellingham ebenfalls draußen.

England erwischte den deutlich besseren Start und ging bereits in der dritten Minute in Führung. Nach einem Fehlpass von Désiré Doué im Spielaufbau nahm Declan Rice den Ball auf, zog aus 23 Metern nach innen und schweißte den Schuss unhaltbar unten rechts ins Eck.

Frankreich fand zunächst kaum Zugriff, während die "Three Lions" weiter den Weg nach vorne suchten. (3.)

Ein kongeniales Duo!

Saka mit Doppelpack vor der Pause

Die Engländer blieben in der Folge die aktivere Mannschaft und erhöhten nach einer Ecke auf 2:0. Rice brachte den Ball mit Schnitt in die Mitte, wo Ezri Konsa hochstieg und aus sieben Metern genau unten rechts einköpfte (18.). Frankreich kam anschließend zwar besser ins Spiel, doch England stand defensiv sicher und ließ nur wenige Räume zu. 

Nach einer Trinkpause entwickelte sich die Partie zunächst offener, ehe England erneut zuschlug. Marcus Rashford scheiterte zunächst an Mike Maignan, danach wurde ein Schuss von Bukayo Saka geblockt, doch der Ball kam über Rashford erneut zum Engländer, der aus zwölf Metern flach zum 3:0 vollendete (37.). Frankreich wirkte zunehmend anfällig und hatte große Probleme, die englischen Angriffe zu verteidigen.

Kurz vor der Pause legte Saka noch einmal nach. Eberechi Eze steckte den Ball halblinks auf den startenden Offensivspieler durch, der von der Strafraumkante aus Maß nahm und den Ball platziert unten rechts ins Eck setzte (45.+1). Damit führte England zur Halbzeit mit 4:0 und schien einem klaren Sieg entgegenzugehen. 

Der Moment des 3:0: Saka lässt Maignan keine Abwehrchance - IMAGO/Jose Hernandez

Frankreich startet Aufholjagd

Frankreich kam allerdings mit einer völlig anderen Körpersprache aus der Kabine und verkürzte kurz nach Wiederbeginn. Nach einem Ballgewinn des eingewechselten Dayot Upamecano steckte Michael Olise den Ball auf Kylian Mbappé durch, der aus neun Metern trocken ins Netz traf (48.). Wenig später bediente Mbappé Bradley Barcola, der frei vor Jordan Henderson ins linke Eck vollendete (54.).

Die "Équipe Tricolore“ drängte nun mit großer Wucht auf den Anschluss und wurde dafür erneut belohnt. Mbappé spielte mit Olise einen Doppelpass und traf aus zwölf Metern flach ins rechte Eck zum 3:4 (66.). Für Olise war es bereits die siebte Torvorlage bei dieser Weltmeisterschaft – damit stellte er einen neuen WM-Rekord auf und ließ die brasilianische Legende Pelé hinter sich.

Eiskalt: Kylian Mbappé trifft zum 1:4 - IMAGO/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH

Spektakel pur in der Schlussphase

England geriet in der Schlussphase zunehmend unter Druck. Michael Olise verfehlte das Tor nur knapp, ehe Ousmane Dembélé beinahe den Ausgleich erzielte und der Münchner aus kurzer Distanz ebenfalls nur knapp am Pfosten vorbeischoss (81.).

In der 87. Minute bekam England nach einem Foul von Malo Gusto an Djed Spence einen Elfmeter zugesprochen, den Saka sicher zum 5:3 verwandelte. Damit schnürte der Mann des FC Arsenal einen Dreierpack. Doch auch damit war das spektakuläre Spiel noch nicht entschieden: Dembélé verkürzte in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch einmal auf 4:5, ehe der ehemalige Dortmunder Jude Bellingham nach einem Konter den endgültigen Schlusspunkt setzte und aus sieben Metern zum 6:4 traf.

Damit sicherten sich die "Three Lions" den dritten Platz und feierten ihre beste WM-Platzierung seit dem Titelgewinn im eigenen Land im Jahr 1966.

Die Engländer feiern ihre Bronzemedaille - IMAGO/Javier Garcia/Shutterstock

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