Alphonso Davies ist kaum zu stoppen - © Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Alphonso Davies ist kaum zu stoppen - © Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
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Der FC Bayern München und RB Leipzig trennen sich 0:0

Das Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig endete 0:0. Die Bayern verpassten es auf dem Weg zum achten Titel in Folge, das erhoffte Zeichen zu setzen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick bleibt dennoch Tabellenführer.

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75.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena sahen ein Topspiel ohne die erhofften Höhepunkte, auch die beiden Torjäger Robert Lewandowski und Timo Werner wurden nicht richtig in Szene gesetzt. Der FC Bayern München, der seine beeindruckende Serie von acht Pflichtspielsiegen nicht ausbauen konnte, war zwar in der ersten Hälfte überlegen. Die Münchner nutzten aber ihre Chancen nicht. Der Vorsprung auf RB Leipzig, das zu spät mutiger agierte, beträgt weiter nur einen Punkt. Vor der Winterpause hatte der Rückstand der Bayern auf die Konkurrenz allerdings noch vier Zähler betragen.

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Robert Lewandowksi wird von Leipzig-Neuzugang Angelino gestoppt - Simon Hofmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Die Münchner waren von Beginn an dominant. Man wolle zeigen, "wer Herr im Haus ist", hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor dem Topspiel gesagt. Das gelang den Bayern zunächst recht gut.

Bereits in der 5. Minute zwang Thiago RB-Keeper Peter Gulacsi zu einer Glanztat. Der Mittelfeldspieler ersetzte nach dem 4:3 im Pokal gegen Hoffenheim Corentin Tolisso in der Startelf. Zudem begann wie erwartet Leon Goretzka für Philippe Coutinho. Bei RB setzte Nagelsmann erstmals in der Bundesliga von Beginn an auf die beiden Winterzugänge Dani Olmo und Angelino.

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Die hatten viel Defensivarbeit zu leisten. Die Bullen konnten sich dem Druck der Münchner in der ersten Hälfte bis auf wenige Ausnahmen nur schwer erwehren. Thomas Müller und Goretzka (11.) verpassten ebenso knapp wie Serge Gnabry (17.) oder zweimal Lewandowski (26. und 38.). Vor allem Alphonso Davies über links war einige Male nicht zu stoppen.

Beide Teams erspielen sich gute Chancen - Roger Petzsche via www.imago-images.de/imago images/Picture Point LE

Auf der anderen Seite schaffte es RB bis zur Pause zu selten, wie gewünscht schnell umzuschalten und die Bayern vor Probleme zu stellen. Ein gefährlicher Torschuss von Werner in der 24. Minute.

Der Start in den zweiten Durchgang war dann aber gleich vielversprechend. Marcel Sabitzer verzog freistehend, kurz darauf rettete David Alaba in höchster Not gegen Werner. Die Bayern freuten sich danach schon auf einen Strafstoß, der aber wegen einer Abseitsstellung per Video-Assistent zurückgenommen wurde (55.).

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Das Spiel war nun offen, weil Leipzig mutiger wurde. Die Münchner leisteten sich zudem zu viele einfache Fehler. Einer davon führte zu einer erneuten Großchance durch Werner (63.), der Torjäger vergab jedoch leichtfertig. In der Schlussphase hatte Goretzka (80.) mit der bis dahin größten Bayern-Chance den Sieg auf dem Fuß, Gulacsi parierte aber stark.

Konrad Laimer kämpft um jeden Zentimeter - Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de/imago images/Sven Simon

Spieler des Spiels: Konrad Laimer

Konrad Laimer war gefühlt überall auf dem Platz und haute sich voll rein. Mit 12,3 zurückgelegten Kilometern war er laufstärkster Leipziger, sein 42 geführten Zweikämpfe waren mit Abstand Höchstwert der Partie.