
Fünf Gründe für einen Erfolg des FC Bayern gegen Leverkusen in der Champions League
Drei Remis, drei Niederlagen – das ist die Bilanz des FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen, seit Xabi Alonso dort Trainer ist. bundesliga.de zeigt dir fünf Gründe, warum das Team von Vincent Kompany die Werkself in der Champions League trotzdem besiegen kann.
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1) Bayern in Bundesliga-Spitzenform
Der FC Bayern München hat die nationale Dominanz unter Vincent Kompany eindrucksvoll zurückerlangt. Die zwölfte Meisterschaft in 13 Jahren, nur unterbrochen von Bayer 04 Leverkusen in der Vorsaison, ist so nah wie lange nicht mehr – und der FCB hat acht Punkte Vorsprung vor seinem Verfolger. Die 61 gesammelten Punkte sind fast schon historisch gut: Nur dreimal waren die Bayern nach 24 Bundesliga-Spieltagen noch stärker unterwegs. Dabei wandelt Kompany auf Guardiolas Spuren, denn zuletzt war der FCB vor neun Jahren unter dem Spanier so stark wie jetzt.
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2) Besser offensiv, besser defensiv, besser insgesamt?
Vor allem der Angriff des FC Bayern hat sich unter Kompany zu einem wahren Feuerwerk entwickelt. 72 geschossene Bundesliga-Tore sind die zweitbeste Bilanz der Historie, nur 2021/22 unter dem heutigen Nationaltrainer Julian Nagelsmann waren die Münchner noch stärker unterwegs (75 Tore in 24 Spielen). Da kann Leverkusen absolut nicht mithalten – die Werkself steht offensiv gerade einmal bei 55 Toren. Und in der Defensive? Auch hier sticht Kompany mit gerade einmal 20 Bundesliga-Gegentoren, während Alonsos Abwehr schon 28 Gegentore zuließ. Betrachtet man also den Bundesliga-Vergleich, ist der FC Bayern in dieser Saison das deutlich stärkere Team.
3) Die Historie spricht für den FC Bayern
Zuletzt läuft es zwar nicht mehr so gut, doch betrachtet man die weitere Vergangenheit, so hatte Leverkusen zu den meisten Zeiten gar keine Chance gegen den großen FC Bayern. 102 Pflichtspiele gab es bereits zwischen den Clubs, davon jubelten die Münchner unfassbare 60-mal. In 20 Partien gab man sich nach einem Remis die Hand. Nur 22-mal war es der Werkself vergönnt, zu feiern.

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4) Bayern-Bilanz im Pokal noch stärker
In einem europäischen Wettbewerb kam es bisher noch nie zum Aufeinandertreffen zwischen München und Leverkusen, doch im nationalen Pokalwettbewerb gab es einige K.o.-Spiele zwischen den deutschen Top-Teams. Im DFB- und Ligapokal ist der FC Bayern sogar noch dominanter unterwegs als im Liga-Wettbewerb: Sieben der zehn Aufeinandertreffen gingen an den Rekordmeister, ein achtes Duell wurde nach statistischem Remis im Elfmeterschießen von den Bayern für sich entschieden. Nur zweimal siegte die Werkself. In K.o.-Wettbewerben hat der FCB also eine noch stärkere Siegquote von 80 Prozent (gegenüber rund 57 Prozent rein in der Bundesliga).
5) Die Champions League ist Münchner Territorium
Kein deutscher Verein ist im höchsten UEFA-Wettbewerb so erfolgreich wie der FC Bayern München. 398-mal trat der FCB in der Champions League und seinen Vorgängerwettbewerben an. Dabei sammelten die Münchner 237 Siege und konnten die Trophäe am Ende sogar sechsmal in die Höhe stemmen – alles Bestwerte für Bundesliga-Teams. In den letzten fünf Jahren konnte der FC Bayern immer ins Viertelfinale einziehen, einmal davon ins Halbfinale und schaffte 2019/20 sogar den Gewinn des Henkelpotts. Das letzte Mal, dass Leverkusen es weiter als ins Achtelfinale schaffte, ist schon über 20 Jahre her – in der "Vizekusen"-Saison 2001/02. In der Champions League macht den Bayern keiner etwas vor!
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