Robert Lewandowski bejubelt einen seiner Treffer für den FC Bayern gegen den FC Chelsea - © TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images
Robert Lewandowski bejubelt einen seiner Treffer für den FC Bayern gegen den FC Chelsea - © TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images
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FC Bayern München zieht mit 4:1 gegen den FC Chelsea souverän ins Finalturnier der Champions League ein

Klare Sache für den FC Bayern München: Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick ließ auf den 3:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einen 4:1-Erfolg im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea folgen. Durch den starken Auftritt am Samstagabend hat sich der FCB für das Finalturnier in Lissabon qualifiziert und geht diese Aufgabe mit großem Optimismus an.

"Wir wollten uns nicht durchmogeln, sondern allen beweisen, dass wir nicht nachlassen", erklärte Thomas Müller nach dem 4:1-Sieg des FC Bayern München im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Chelsea. Obwohl nach dem 3:0 im Hinspiel bereits alles für das Weiterkommen des FCB sprach, legte die Mannschaft von Trainer Hansi Flick noch einmal einen engagierten und hochklassigen Auftritt gegen das englische Top-Team auf den Rasen und gewann erneut deutlich.

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Robert Lewandowski verwandelte in der 10. Minute einen Foulelfmeter zur Führung, nach 24 Minuten legte der polnische Torjäger das 2:0 von Ivan Perisic vor. Chelsea kam kurz vor dem Pausenpfiff durch Tammy Abraham zum Anschlusstreffer (44.). Nach dem Seitenwechsel war es der kurz zuvor eingewechselte Corentin Tolisso, der nach erneuter Vorarbeit von Lewandowski das 3:1 erzielte (78.). Kurz darauf machte es Lewandowski wieder selbst und köpfte wuchtig zum 4:1 ein (83.). Damit kam der Angreifer auf vier Torbeteiligungen in dieser Partie.

Niklas Süle kehrt zurück

Das Spiel brachte weitere positive Nachrichten für den einen oder anderen Bayern-Akteur mit sich. Offensivmann Müller kam zu seinem 112. Einsatz in der Champions League und zog mit seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Philipp Lahm gleich. Schon in einer Woche wird Müller voraussichtlich der alleinige deutsche Rekordspieler in der Champions League sein.

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Verteidiger Niklas Süle feierte derweil sein Pflichtspiel-Comeback nach neuneinhalbmonatiger Verletzungspause. Der Nationalspieler, der sich Anfang Oktober 2019 das Kreuzband gerissen hatte, wurde in der 63. Minute für Jerome Boateng eingewechselt. "Ich bin sehr glücklich, es ist ein toller Tag für mich, mein Comeback gegeben zu haben, nach so langer Zeit", sagte Süle nach dem Schlusspfiff. "Ich wollte unbedingt wieder mit den Jungs kicken, jetzt bin ich froh, dass die Leidenszeit vorbei ist."

Dafür muss Bayern nun um Boateng bangen, der verletzungsbedingt ausgewechselt wurde. Flick gab allerdings Entwarnung, die Blessur des routinierten Innenverteidigers soll nicht so schlimm sein.

Boateng könnte rechtzeitig fit werden für das Viertelfinale gegen den FC Barcelona, das am Freitag, 14. August um 21 Uhr in Lissabon ausgetragen wird. Der Weg ins Finale ist in diesem Jahr kürzer denn je, denn aufgrund der Corona-Pandemie werden alle Spiele ab dem Viertelfinale ohne Rückspiel auf neutralem Platz in Portugal stattfinden. Drei Siege brauchen die Bayern also, um das Triple perfekt zu machen.

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Thomas Müller gab direkt die Richtung vor: " Jetzt heißt es: Volle Kraft voraus! Wir stürmen aktuell von Rekord zu Rekord. Ich weiß nicht, wie viele Spiele wir jetzt schon ungeschlagen sind. Wir gehen in die meisten Spiele als Favorit, aber du musst die Spiele erstmal gewinnen." Coach Flick ergänzte: "Wir werden uns gut vorbereiten und hoffen, dass wir wieder unsere Stärken zeigen können." Der Münchener Traum vom Triple lebt weiter.

So läuft das Viertelfinale:

Mittwoch, 12. August, 21 Uhr:
Atalanta Bergamo - Paris Saint-Germain

Donnerstag, 13. August, 21 Uhr:
RB Leipzig - Atlético Madrid

Freitag, 14. August, 21 Uhr:
FC Barcelona - FC Bayern München

Samstag, 15. August, 21 Uhr:
Manchester City - Olympique Lyon