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Taktische Meisterleistung: Der FC Bayern München meldet sich gegen Borussia Dortmund zurück

Der FC Bayern München meldet sich fulminant zurück: Am 11. Spieltag der Bundesliga besiegte der Rekordmeister Borussia Dortmund im Klassiker deutlich mit 4:0. Dabei behielten die Münchner zu jedem Zeitpunkt gegen die Schwarz-Gelben die Oberhand. Mutig und intensiv trieben Lewandowski und Co. den Vizemeister zur Verzweiflung.

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Mutig, aggressiv - und endlich stabil: Der FC Bayern München überzeugte am Samstagabend im Topspiel gegen Borussia Dortmund. Die Treffer von Rekordtorjäger Robert Lewandowski (17./76.), Serge Gnabry (47.) und Pechvogel Mats Hummels (80., Eigentor) ließen die Fans endlich wieder aufatmen. Die Bayern schließen mit 21 Punkten wieder an die oberen Tabellenplätze an und stehen jetzt auf Platz drei. Interimstrainer Hansi Flick bewies mit seiner taktischen Aufstellung ein goldenes Händchen, stellte Javi Martinez in der Innenverteidigung auf und setzte auf Thomas Müller und Leon Goretzka von Beginn an ein.

Der Plan, früh den Gegner zu stören und die Dortmunder gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen, ging voll auf. Oft wurde der Ball im Mittelfeld erobert, die Körpersprache stimmte - und am Ende die Tore auch. "Es hat sich am Mittwoch schon angedeutet, dass die Mannschaft die Initiative ergreifen will. Wir waren von der ersten Minute an aggressiv und haben heute auch gezeigt, welchen Fußball wir nach vorne zelebrieren können", erklärte Flick nach dem Spiel.

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Thomas Müller, der für den FC Bayern sein 502. Pflichtspiel bestritt, nahm die taktische Veränderung an und glänzte mit zwei Assists: "Kompliment an die Mannschaft. Das, was Hansi uns in den letzten Tagen einschleifen wollte, haben wir sehr gut umgesetzt. Wir waren von Anfang an mutig, haben mit den Außenverteidigern gut vorgepresst. Wir waren da und in den Zweikämpfen. Wir haben von der ersten Sekunde an klargemacht, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten. Gerade in der zweiten Halbzeit macht es dann großen Spaß, sich in jeden Ball reinzuwerfen", freute sich der 30-Jährige.

Beim 4:0-Erfolg durfte natürlich einer auf der Torschützenliste fehlen: Robert Lewandowski. Der Pole erzielte gegen Dortmund das 1:0 (17.) und das 3:0 (76.) und hat bereits nach elf Bundesliga-Spielen 16 Tore auf dem Konto. Das geht nicht besser", sagte Karl-Heinz Rummenigge danach über Lewandowski. "Ich habe ja gedacht, dieser Rekord von Gerd Müller ist für die Ewigkeit", sagte Rummenigge, "aber ich glaube, er ist jetzt der Erste, der wirklich in die Grenzbereiche reinkommt."

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In "Grenzbereiche" will auch der Rekordmeister wieder vorstoßen. Mit dem 4:0-Sieg im Klassiker unterstreichen die Münchner ihre Ambitionen eindrucksvoll. Nach der Länderspielpause können Lewandowski und Co dann an direkt an die Leistung gegen den BVB anknüpfen: Der FC Bayern tritt bei Fortuna Düsseldorf an.

Für Lewandowski steht dann auch das Duell mit Rouwen Hennings auf dem Programm. Der Fortune ist der drittbeste Torschütze in dieser Bundesliga-Saison, von Lewandowskis "Grenzbereichen" aber noch ein gutes Stück entfernt: Mit 16 Saisontoren liegt der Bayern-Star ganze sieben Tore vor dem Düsseldorfer.

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